Leserecho
Wir bekommen sehr viele aufmunternde und begeisterte Zuschriften, von denen wir einige an dieser Stelle dokumentieren möchten. Die jeweiligen Urheber sind den Autoren und dem Verlag namentlich bekannt.
Obwohl ich “erst” 15 jahre bin, habe ich ihr erstes Buch geradezu verschlungen. Ich habe mir heute Operation Kundus gekauft und obwohl ich erst die ersten paar Seiten gelesen habe, bin ich jetz schon überwältigt von ihrer herrvoragenden und fesselnden Art zu schreiben.
Luca Schick
Mit Begeisterung habe ich Ihre beiden Bücher gelesen, ja sogar verschlungen. Ich möchte Ihnen danken für Ihre offene und sehr Interessante Schilderung über Ihre Erlebnisse in Afghanistan.
Wouter Schreurs
Zu erst einmal ein sehr großes Lob für ihre Bücher! Ich habe mit Spannung und gleichzeitigem Entsetzen “Endstation Kabul” sowie auch “Operation Kundus” gelesen. Solch wirklichkeitsnahe und zugleich mitreißende Bücher sind äußerst selten. Ich selbst habe einige Freunde und Bekannte, die bei der deutschen Bundeswehr beschäftigt sind und auch schon diverse male im Einsatz in Afghanistan waren. Einige Passagen aus ihren Büchern habe ich, zwar mit anderen Worten aber dennoch vergleichbar, auch von unseren Freunden gehört. Alles in allem, haben sie meine Hochachtung. Für die Bereitschaft in so einem kriegsgebeutelten Land, unter teilweise miserablen Bedingungen unter Einsatz des eigenen Lebens zu arbeiten, oder entgegen der Politiker, die immer versuchen zu erklären das in Afghanistan “alles bestens” sei, solch wahre und schonungslosen Bücher zu schreiben. Alle Achtung…….RESPEKT!!!!! Ich hoffe man wird noch mehr solch gute, packende und wahrheitsgetreue Bücher von ihnen erwarten dürfen!
L.W.
Vielen Dank für ihre detaillierte Beschreibung ihrer Erlebnisse im Buch “Endstation Kabul”. Ich habe das Buch vor Kurzem geschenkt bekommen und sofort verschlungen. Nun werden ich mir ihr zweites Buch unverzüglich besorgen, da ich ziemlich gespannt bin, wie es Ihnen weiter ergangen ist.
Thomas
vielen dank nochmal für ihre bücher. es hat mir ein großes stück geholfen, mich zurück zu finden und mich zu erklären. da ich selber in kabul war, konnte ich mich in ihrem ersten buch natürlich mehr wieder finden. und ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, aber als ich die ersten seiten gelesen habe, als sie aus der maschine ausgestiegen sind und den “duft” von kabul beschrieben haben, hatte ich den geruch auch wieder in der nase. von dem moment an war ich mit in diesem buch. wahnsinn!!!!!!!!!!!
Markus Solbach
Ihre Erzählungen offenbaren skandalöse Mißstand in der deutschen Bundeswehr – wenn ich mich an meine bescheidenen 9 Monate Dienst erinnere, wundert mich daran allerdings auch nichts mehr. Beide Bücher lösen Kopfschütteln, Unverständnis und Wut über die deutsche Politik und die Führung der Bundeswehr aus. Wie Sie treffend beschreiben, passiert erst etwas, wenn es Tote gibt. Im öffentlichen Bewusstsein wird geglaubt, dass “alle” deutschen Kräfte in gepanzerten Fahrzeugen unterwegs seien; dass dies oft nur in den “Monkey Shows” der Fall ist, ist unglaublich. Geopolitisch mag der Einsatz rechtzufertigen sein dann sollte aber die Politik auch die nötigen Grundlagen schaffen und für die nötigen Einsatzmittel sorgen. Die deutsche Bundeswehr, bislang immer als hochtechnisierte und spezialisierte Truppe wahrgenommen, hat 6 Hubschrauber. Ein ähnliches Bild zeichnet auch der Bruder meines Bekannten: er sagt, die Deutschen seien bei den anderen NAtionen nicht mehr wohl gelitten, besonders bei den Amerikanern, da man den Deutschen immer aus der Patsche helfen müsse. Vielen Dank für Ihre fesselnden Berichte aus erster Hand!
A.L.
Herzliche Gratulation zu Ihrem Buch. Ich Danke Ihnen besonders für die „ungefilterten“ Informationen. Endlich Facts nicht von offiziellen „Mainstream“ Medien, die schlecht recherchiert sind! Für mich als nicht Infanterist (leiste meinen Dienst bei der Schweizer Armee in der Luftwaffe) sehr spannend, mit welchen sehr schwierigen Situationen Sie und Ihre Kameraden Kopf und Kragen riskieren müssen.
Der Grund weshalb ich mich entschlossen habe Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben, ist jedoch ein trauriger. Leider sollten Sie Recht behalten, wenn sie davor warnten, dass es Gefallene zu beklagen gebe, wenn nicht Schulung, Bürokratie abgebaut und Material verbessert würden. Die Aktualität hat uns tragischerweise eingeholt, schneller als uns allen lieb sein konnte. Mein Beileid gilt, auch als nicht Deutscher, den Angehörigen der gefallenen Kameraden.
A.A.
Erst einmal ein sehr, sehr großes Lob. Ihre beiden Bücher sind nicht nur inhaltlich gut, sondern gerade der Stil, mit dem Sie ihre Erlebnisse schildern, ist einfach atemberaubend! Ich habe schon einiges über die Thematik Afghanistan gelesen, aber in einem so guten Stil und Ausdruck noch nie. Die beiden Bücher sind mitreißend und sehr gut zu lesen – das war bei der meisten anderen Lektüre zu diesem Thema nicht so gegeben. Es ist einfach schockierend, wenn die deutsche Politik ihre Soldaten so im Stich lässt und ihre gierige Bürokratie selbst in Länder, die tausende Kilometer entfernt sind, trägt. Und das sagen ja nicht nur Sie, das geht allen Autoren, die selbst dort stationiert/tätig waren, so.
Felix Heinrich
Ich habe Ihre Bücher mit wachsendem Entsetzen gelesen, ich finde es unverschämt und empörend, was die Medien einem so alles verschweigen!!! Ich interessiere mich seit längerem (ca. 5 Jahre) dafür, was Bundeswehr und Afghanistan betrifft, ich muss sagen ich bin erst 18 Jahre alt, und ich bin entsetzt wie viele Menschen es überhaupt nicht interessiert … Ich habe während ich die Bücher gelesen habe in Zügen, in der Arbeit und in meinem privaten Umfeld oft die Frage gestellt bekommen wieso ich das lese “es wäre doch eh nicht wichtig, geht uns ja nichts an”, dass habe ich sehr oft zu hören bekommen und ich finde es einfach nur traurig das es keinen Zusammenhalt gibt, dass keiner sagt ich stehe so gut ich kann hinter den Soldatinnen und Soldaten! Ich bin so jemand, auch wenn ich nichts tun kann was von bedeutung wäre, aber ich bin mit meinen Gedanken dort … Ich habe den größten Respekt davor was die Soldatinnen und Soldaten dort leisten. Ich finde es sehr schlimm, dass die Truppen von der deutschen Bevölkerung keinerlei moralische, geistige und symbolische Unterstützung bekommen, sie befinden sich nunmal im Krieg, dass kann man nicht schön reden, so wie es die Medien immer tun… Ich hoffe sehr, dass die Truppen in Afghanistan bald die Möglichkeiten, Ausrüstungen und die Unterstützung aus der Heimat bekommen die sie brauchen, die sie längst hätten bekommen sollen!
Simone Weigandt
Auch ich (21 Jahre) habe Ihre beiden Bücher innerhalb einer Woche verschlungen und ich bin absolut fasziniert. Mein höchsten Respekt. Ich möchte Ihnen meinen Dank aussprechen, denn Sie haben mit Ihren Büchern auch mir erheblich die Augen geöffnet und zu meinem politschen Gesamtverständnis in diesem fernen Land beigetragen. Aber auch im bezug auf die politischen Ereignisse in unserem Land beigetragen, wobei ich Monkeyshow ein durchaus treffenden Betriff finde. Ich musste Ihnen einfach schreiben, denn ich habe das Gefühl, so viel aus Ihren Büchern und darin beinhalteten unverblümten Ansichen/ Erfahrungen/ Schilderungen/ Aufklärung von politischen Zuständen und Zusammenhängen profitiert zu haben. Beine Bücher sind nun definitiv auf meiner persönlichen Top 3 gelandet
Sharon V.
Ich habe kürzlich die zwei Bücher “Operation Kundus” und “Endstation Kabul” innerhalb von vier Tagen gelesen. Die Bücher sind sehr spannend, faszinierend und beeindruckend. Sowohl positiv als auch negativ. Ich habe sehr großen Respekt vor allen Soldaten und Soldatinnen die sich in Afghanistan befinden und dort ihr Leben riskieren. Ich mmöchte Ihnen danken, dass Sie so mutig und engagiert sind die Tatsachen klar darzustellen. Außerdem finde ich es gut, dass jemand wie Sie keine Scheu hat seine Erlebnisse ohne Beschönigungen aufzuzeigen. Die Bücher geben einen sehr guten Einblick in die Welt der Bundeswehr und der Politik und deren schwerwiegende Probleme. Es verärgert mich sehr, dass in der Politik das Thema “Afghanistan” heruntergespielt und der Einsatz als Wiederaufbau des Landes Afghanistan dargestellt wird. Es hat keinen Sinn den Menschen in Deutschland die Wahrheit zu verbergen. Deshalb ist ihr Buch sehr gut, da es gnadenlos die Wahrheit vermittelt.
Adrian Pforr
Ich habe soeben euer erstes Buch “Endstation Kabul” gelesen und mir sofort auch “Operation Kundus” bestellt. Ich kann nur sagen, es hat mich gepackt, bewegt, gerührt und auch verärgert. Letzteres über die immer noch ungenauen Darstellungen in den deutschen Medien aber v.a. der deutschen Politik, die sich immer noch davor scheut, den Menschen zu sagen, was dort in Afghanistan eigentlich stattfindet. Es ärgert einen, wie sich die Politiker rauszuwinden versuchen aus dem Thema “Krieg”. Natürlich ist die Situation in Deutschland aufgrund der Erfahrungen der zwei Weltkriege bei weitem schwieriger als in anderen Staaten. Aber es bringt auch nichts, alles schönzufärben und von der tollen Wideraufbauhilfe zu sprechen, wenn man nicht ebenso klar sagt, dass dort Menschen auch sterben
Kai Bremmerkamp
Ihre zwei aufschlussreichen Erfahrungsberichte “Endstation Kabul” und “Operation Kundus” haben mich auf Ihre Bemühungen aufmerksam gemacht. Sie zeichnen sich durch Besonnenheit, goodwill und aufrichtige Kommunikation aus. Mutige, engagierte Menschen wie Sie stellen die eigentlichen Säulen unserer Gesellschaft dar; viele “Möchtegerns” beissen sich an Ihnen die Zähne aus, weil gerade Ihre Arbeit destruktiven Tendenzen erfolgreich im Weg steht. Herr Wohlgethan, Sie sind ein unverzichtbares Gegengewicht zu propagandistischen, verschleiernden Stimmen, welche die Passivität zwar wohlwollender, aber abgelenkter Menschen ausnutzen, um Ihre einseitigen Interessen fleissig weiterzutreiben.
Martina Medic von INTER – Der Kulturverein
Ich habe vor gut einer Wocher ihr Buch gekauft und es an diesem Tag komplett durchgelesen. Erstmal vorweg möchte ich Ihnen für den Mut sowie Ihr Engagement bedanken, dass Sie Ihre Erlebnisse und Erfahrungen uns mitteilen. Sie vermitteln uns ein klares Bild, wie solch ein Einsatz eigentlich ungeschönt in der Realität aussieht und welche Lasten die Soldaten zu tragen haben; sei es innerhalb der Truppe oder im zivilen Umfeld. Solch eine Courage ist selten, aber Sie können sich sicher sein, dass auch alle anderen Soldaten oder ehemaligen Soldaten, welche diese oder ähnliche Erfahrungen durchgemacht haben, Ihnen dankbar sein werden.
M.S.
Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen verschlungen und war fasziniert von der Art und Weise, wie dieses Land beschrieben wird. Diese Seite wird in der heilen Welt nur sehr selten dargestellt. Viele der Deutschen kritisieren die Medienberichterstattung der USA als unzureichend und viel zu einseitig und deuten voller Stolz auf die “Vielfältigkeit” der Medien unseres Landes. Dabei erkennen diese armen Narren nicht, dass es da kaum noch einen Unterschied zu geben scheint. Krieg, und da stimm ich mit ihnen überein, ist das, womit sich die Soldaten unseres Landes dort auseinander setzen müssen. Krieg in all seiner Härte und Unbarmherzigkeit. Krieg ist aber – wahrscheinlich auch im Hinblick auf unsere Geschichte – ein denkbar unpopuläres Thema. Sehr zum Leidwesen der eigenen (!!!) Soldaten.
T.S.
Ich habe heute morgen Ihr Buch ausgelesen und muss sagen, dass die
Umstände, unter denen der Einsatz stattgefunden hat, nicht nur
grauenhaft klingen, sie erscheinen mir auch noch realistisch.
Nicht umsonst gibt es die Aussage “Die Amis sind super ausgerüstet,
dafür schlecht ausgebildet – bei uns Deutschen ist das genau anders
herum”. Ein wirklich tolles Buch, ich warte schon auf den nächsten Teil
und habe vor 10 Minuten den ersten bestellt.
Julian R.
Seitdem Ihr Buch Endstation Kabul veröffentlicht wurde, habe ich es bei jedem Gang in die Buchhandlung in die Hand genommen, wieder weggelegt und mich nun “durchgerungen” es zu lesen. Ich bin Ihnen sehr dankbar für jede einzelne Zeile. Ich würde mir fast wünschen, dass jeder Verantwortliche selbst einmal eine ihm nahe stehende Person in das Kriegsgebiet entsendet, um das Ausmaß ihrer einzelnen Entscheidungen wirklich zu begreifen und aus nächster Nähe mit den Folgen umgehen zu müssen. Ihr zweites Buch habe ich gestern gekauft – auch hier kam mir die Situation, als Sie Ihren Befehl bekommen haben und Ihre erste Reaktion gegenüber Ihrer Freundin, mehr als bekannt vor. Ich denke mit Ihren Büchern erzählen Sie Ihr Leben und zugleich das vieler anderer auch, die nicht den Mut oder die Kraft haben es auszusprechen.
J.B.
Ich habe heute in einem durch Ihr zweites Buch gelesen. Und wieder bin ich völlig schockiert, wie uns unsere Politiker für dumm verkaufen und wie unprofessionell und vor allem materiell unvorbereitet unsere Soldaten in einen Krieg geschickt werden, der nicht so genannt werden darf. Ich habe selbst nie in einer Armee gedient und kenne vieles nur aus Ihren Büchern und das Leben in der Bundeswehr von meinem besten Freund (Oberfeldwebel a.D. – aber aus der Zeit vor den Auslandseinsätzen.)
Dass Sie gerne nähen, ist toll, aber dass Soldaten ihre unbrauchbare Einsatzkleidung selbst verändern müssen, dass Sie vor Ort unbrauchbare Zivilfahrzeuge anmieten mussten und vieles mehr, ist ein Skandal. Und die fehlende selbst zu kaufende Unterwäsche bei Sommeruniform in einem winterkalten Land erinnert ja erschreckend noch an ganz andere deutsche Zeiten.
Aber ich gratuliere zu Ihren Büchern. Und dass eine solche Kritik von einem erfahrenen Soldaten publiziert werden darf, ist ja auch ein Zeichen, dass wenigsten unsere Demokratie noch funktioniert.
Dr. Andreas Heinze
Nachdem ich das 1. Buch von Ihnen bei meinem Vater verschlungen habe, musste ich mir es auch gleich zulegen. Bis jetzt habe ich es insgesamt 3 mal gelesen und es bleibt spannend! Vor 2 Wochen habe ich Ihr neues Buch entdeckt und hab es mir auch gekauft ( egal wie hoch der Preis auch ist ). Das erste Buch von Ihnen war ja schon der Hammer, aber Ihr 2. Buch muss sich nicht vorm 1. verstecken. In manchen Passagen ist es auch besser als der Vorgänger, z.B. die Sanipalette, Snoopy, der Schalang Pass oder die Heimkehr in die Heimat.
S.G.
Ich habe mir Anfang der Woche Dein neues Buch gekauft und es regelrecht verschlungen, wie ich auch bereits Dein letztes Buch gelesen habe. Ich finde es sehr interessant einmal einen so detaillierten Einblick in die Bundeswehr und Dinge zu erfahren, die man sonst eben nur hinter vorgehaltener Hand erzählt bekommt. Darüber hinaus hat mich Dein Buch sehr berührt, da ich finde, dass Dein Bericht über die traumatisierten Soldaten und Deine eigene Geschichte über die psychische Belastung in so einem Einsatz sehr gelungen ist.
A.S.
Schon gleich zum Anfang möchte ich mich bei dir sehr bedanken. Vor allem dein zweites und momentan aktuelles Buch „Operation Kundus“ hat mich persönlich auch als Mann sehr berührt. Vielen Dank sowohl für deine fachlichen Informationen als auch für deine sehr bewegenden persönlichen sowie menschlichen Gefühle und Probleme, die du allen Leser deiner zwei Bücher offenbart hast.
Jannik Reisberg
Ich muss zugeben, dass ich zunächst sehr skeptisch gegenüber Ihrem Buch war. Zudem kann ich mit dem Thema Bundeswehr nicht viel anfangen und stehe diesem Thema auch sehr kritisch gegenüber. Als Problem sehe ich vor allem, dass vielen jungen Menschen, in meinem Alter, nicht bewusst ist, was sie da eigentlich bei der Bundeswehr lernen und dass sie dafür ausgebildet werden, mit einer Waffe, mit der sie Menschen töten können, umzugehen. Teilweise sehen einige es vielleicht zu locker. Doch muss ich auch zugeben, dass ich mich auch nicht wirklich ausreichend mit der Bundeswehr und ihren Auslandseinsätzen beschäftigt habe, da ich kaum Berührungspunkte habe.
Doch dann habe ich Ihr Buch gelesen und dabei musste ich mich ja dann zwangsläufig mit dem Thema beschäftigen. Und Ihr Buch hat mich wirklich sehr beschäftigt und mir ist bewusst geworden, dass man als normaler Mitbürger in Deutschland nicht die geringste Ahnung hat, was dort am Hindukusch wirklich alles passiert und in welche Gefahr die Soldatinnen und Soldaten sich begeben. Die Medien und auch die Politik zeigén einem da schon ein falsches bzw. fehlerhaftes Bild. Und ich finde es sehr gut, dass Sie die beiden Bücher geschrieben haben, um überhaupt mal klar zu machen, was alles schief läuft und welches falsche Bild vermittelt wird.
Iliane Ahlbrecht
Nachdem mich Ihr erstes Buch schon aus den Socken gehauen hat, habe ich nun voller Freude gesehen, dass auch Ihr zweites erschienen ist. Auch dieses Mal haben Sie uns wieder einen fantastischen und zugleich grauenvollen Einblick in dieses Land gegeben. Natürlich wieder mit sehr interessanten Informationen über die armen Regierungsschergen die dort unten verarscht werden. Es ist wieder mal erstaunlich, wie blöde unsere ganze Führungsriege ist und die Sesselfurzer im Einsatzführungsstab etc. sich anstellen, als ob sie noch nicht mal bis 3 zählen können. Auch dass Sie diesmal mehr auf PTBS etc. eingehen finde ich sehr lobenswert, denn PTBS führt unbehandelt unter Umständen genauso zum Tod wie eine Mine.
R.G.
Ich möchte Ihnen und Herrn Schulze ein großes Kompliment für das Buch ENDSTATION KABUL machen! Es gibt auch mir, als Zivilisten, der unserer Bundeswehr gegenüber positiv eingestellt ist, einen verständlichen und vor allem ehrlichen Bericht über die Lage dort! Obwohl das sonst nicht meine Art ist, habe ich dieses Buch innerhalb weniger Tage gelesen – ganz einfach, weil es so packend geschrieben ist.
N. M.
Wieder mal vielen Dank für dieses hervorragende zweite Buch! Was mir aus der Seele gesprochen hat, war das kleine Kapitel von Anja. Ich kann nur zu gut nachfühlen, was diese Frau durchgemacht hat. Mein Freund hat sich genauso verhalten wie Achim. Dieses nicht einen an sich ranlassen hat auch unsere Beziehung sehr stark belastet. Heute sind auch wir getrennt und haben nur noch sporadisch Kontakt.
S. J.
Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre beiden Bücher bedanken. Sie bieten einen sehr guten Einblick in die Lage vor Ort und haben mir schon so manche Illusionen genommen. Viele Ihrer Gedankengänge kommen mir bekannt vor, insbesondere zum Thema Politik und Ausrüstung.
Aber wie nur kann man etwas an dieser Lage ändern? Wie erreicht man die Führung und die Öffentlichkeit und öffnet ihre Augen für das Wesentliche?
Mathias Seifert
Ein tolles Buch, spannender als jeder Abenteuerroman. Mich erschüttert aber, dass man unsere Soldaten in einen solchen Einsatz schickt und die dafür nötige Ausrüstung aus vermutlich politischen Gründen verweigert. Trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung in Ihrem zweiten Buch mit dem Titel „ Operation Kundus“. Hoffentlich ist es genauso spannend.
Dietmar Keller
Ich bin vor etwa einem Monat auf Ihr Buch “Endstadion Kabul” gestoßen. Daraufhin habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen und bin begeistert über die Informationen, die Sie hier über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, das Land Afghanistan und der afghanischen Kultur verarbeitet haben. Nun habe ich vor circa zwei Wochen Ihr zweites Buch entdeckt und dieses ebenfalls verschlungen und auch hierfür gilt eben Geschriebenes.
Für mich waren diese Bücher sehr interessant, weil ich mir als Schüler jetzt schon Gedanken über meinen späteren Beruf mache. Eigentlich möchte ich mich ganz gerne bei der Bundeswehr auf Zeit verpflichten und deshalb sauge ich so gut wie alle Informationen in mich hinein, um mir ein besseres Bild von diesem Beruf zu machen. Dazu gehören nun einmal auch die Auslandseinsätze. Mir haben Ihre beiden Bücher geholfen einen besseren Einblick in den Auslandseinsatz in Afghanistan zu bekommen. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.
Stefan
Mit großem Interesse habe ich dein erstes Buch gelesen, zur Zeit verschlinge ich das Zweite. Ein Wechselbad der Gefühle, mal amüsiert wie mit Snoopy, dann mit Unverständnis, natürlich Spannung und Kopfschütteln. Die Bücher sind klasse zu lesen, beängstigend sind aber die Tatsachen. Dein Einsatz ist zu bewundern, sicherlich kostet er viel Kraft, mach aber bitte weiter so. Irgendwann müssen unsere Politiker große Ohren bekommen und frühzeitiger reagieren. Das mit den Waffen auf dem Schwarzmarkt ist doch wieder eins von vielen Beispielen. Für Dich und uns Lesern ein alter Hut, und unsere obersten Herren fallen jetzt aus allen Wolken.
Achim, wie du dich einsetzt ist für mich ohne Beispiel, du wirst immer bekannter, Erfolg, bzw. Erleichterungen, vielleicht etwas mehr Gerechtigkeit (für unsere Soldatinnen und Soldaten in der Fremde) wird in kleinen Schritten kommen, hoffentlich.
Alles Gute wünscht
Ralf Beckmann
Als ich mir das Buch “Endstation Kabul” gekauft habe hätte ich im Leben nicht gedacht, dass es so interessant sein wird. Für mich war natürlich dann auch klar, dass ich “Operation Kundus” auch noch haben muss. Vielen Dank, dass Sie uns so an Ihrem Solatenleben gerade im Einsatz teilhaben lassen. Bin jetzt fast mit dem 2 ten durch!! Gibt es vielleicht noch einen dritten Band???
S. Peters
Nun habe ich auch das zweite Buch über Ihren Einsatz in Afghanistan mit großem Interesse verschlungen. Was für ein Mut als Soldat solche Bücher zu schreiben. Danke für mehr Licht im Dunkel der Desinformation. Danke an die Soldaten/innen, die Ihren Einsatz im Auftrag des Bundetages und somit für uns Deutsche und für mich überall auf der Welt tun und dabei in solche Konflikte geraten. Politiker aller Richtungen schaut Euch endlich an, was da vor Ort los ist und beendet die Blamage der Soldaten vor Ort, aufgrund deren schlechten Ausrüstung und schlechten Unterstützung in jeglicher Hinsicht. Nennt es endlich beim Namen: Unsere Soldaten sind im Krieg, die Gefallenen sprechen ein deutliche Sprache. Rückkehrer, Angehörige und Hinterbliebene verdienen Respekt und dazu gehört endlich die Wahrheit zu sagen.
Meine Hochachtung und Respekt vor all den engagierten Soldaten im Auslandseinsatz. Euch wünsche ich die “richtigen und weitsichtigen” Vorgesetzten und endlich die Unterstützung die ihr braucht.
W.K.
Mit großem Interesse habe ich Ihr Buch “Endstation Kabul” gelesen. Durch meine eigenen Auslandseinsätze als Soldat im ehemaligen Jugoslawien war mir die Problematik über fehlende oder unzureichende Ausrüstung der Bundeswehr im Ausland bereits bekannt. Ich hatte bisher gehofft, dass die Truppe wenigstens einen Teil der Probleme gelöst hatte. Schließlich werden seit 1992 Auslandseinsätze im größeren Stil geführt. Umso schockierender ist es für mich, dass dieses Problem in Afghanistan schon fast “perfektioniert” wird. Auch wenn die Einsätze im ehem. Jugoslawien weitaus ungefährlicher waren (von der Minenlage einmal abgesehen) scheint es so als ob die Führung in Berlin und auf dem Hardtberg nichts dazugelernt haben.
Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Danke für das Buch und Ihren Mut. Danke, dass endlich jemand die Öffentlichkeit über die Missstände aufmerksam macht.
Hoffentlich liest irgendeinder der Verantwortlichen auch diese Buch und macht sich mal seine Gedanken darüber.
Mit kameradschaftlichen Gruß
Patrick (SU a.D.)
Endlich ist es da. Gerade war die Post da und hat mir Dein neues Buch gebracht. Freue mich schon jetzt darauf es zu verschlingen.
Swantje Neumann
Zu Beginn des Jahres hatte sich ein Arbeitskollege von mir Ihr Buch Endstation Kabul gekauft. Im Nachtdienst war er dann völlig in das Buch vertieft. Dieses machte uns Kollegen ( ca. 80% ehemalige Soldaten) auch auf das Buch aufmerksam. Da wir die Situation unserer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz nie außer Augen verloren haben, löste ihr Buch natürlich eine rege Diskussion aus. Man muss sagen, dass die ganz große Monkey-Show gut funktioniert hat und dies in der breiten Öffentlichkeit auch weiterhin tut. Wir haben uns eigentlich immer für gut informiert gehalten, doch Ihr Buch hat uns doch schockiert. Bei einigen liegt die Dienstzeit schon fast 30 Jahre zurück, aber wir kamen fast alle zu dem Schluss, dass es doch erschreckend ist, wie wenig sich doch in der Bundeswehr verändert hat. Nur sind die Auswirkungen im Auslandseinsatz und dann auch noch in einem Kriegsgebiet wesentlich gravierender. Ihre Berichte und Kommentare zu aktuellen Ereignissen in Afghanistan sind mittlerweile Pflicht für uns. Daher wurde mit Spannung Ihr zweites Buch erwartet. Anfang September vorbestellt, letzte Woche geliefert und in zwei Tagen gelesen. Man kann ja von Glück sagen, dass die Gefährdungslage 2003/2004 noch eine Andere war. Waffen und Munition getrennt im Flugzeug auf dem Weg in einen Einsatz, Material, das dringend benötigt wird und nicht Containern entnommen werden darf, weil ein Materialwart fehlt, Munition für Granatpistolen die nicht vorhanden ist oder nicht ausgegeben wird, schlechte Funkgeräte, usw. Da ist es kein Wunder, wenn den Soldatinnen und Soldaten die Motivation abhanden kommt. Kommt dann noch die fehlende Unterstützung der politischen und militärischen Führung dazu, kann man die Kameraden nur bewundern, dass sie trotzdem ihre Einsätze durchstehen. Hoffentlich behalten Sie weiterhin den Mut auf die Missstände aufmerksam zu machen. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben es einfach nicht verdient alleine gelassen zu werden. Unsere Gedanken sind mit ihnen.
Peter Blachnik
Ich komme gerade vom Buchhändler, halte Ihr, sehnsüchtig erwartetes, neues Buch in den Händen und muss mich beherrschen, nicht gleich drauflos zu lesen. Ich stehe kurz vor einer Friedensmission und möchte mir das Buch als Reiselektüre aufheben. Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie mir einen so persönlichen und ehrlichen Einblick in Ihre Welt gewähren, der sehr lehrreich ist, und danke ihnen für Ihren Mut, laut und öffentlich über Themen nachzudenken, die uns alle betreffen, von denen wir aber nichts hören wollen, weil sie das Gefühl der Hilflosigkeit in uns auslösen.
Seit 17 Jahren lebe ich in Wien und arbeite genauso lang mit behinderten Menschen. Obwohl unsere Arbeitsbereiche unterschiedlicher nicht sein können, kenne ich den ganzen bürokratischen und hierarchischen Hickhack nur zu gut und auch im Sozialbereich leiden wir unter begrenzenden Strukturen und mangelnder Infrastruktur. Mit dem Unterschied, dass Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen ihr Leben einsetzen, verwundet oder getötet werden können und wir einfach nur still und leise ausbrennen. Deshalb habe ich, sozusagen als persönliches, emotionales Backup, meine Arbeit in der MIRNO MORE Friedensflotte, dem größten europäischen Friedensprojekt seiner Art. Wir fahren einmal pro Jahr, heuer mit über 100 Segelschiffen und über 880 meist sozial benachteiligten Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus vielen Nationen, für eine Woche in der kroatischen Adria.
Ihre Erfahrungen, lieber Herr Wohlgethan, kann ich nicht nachvollziehen. Ich weiß, dass meine Vergleiche auf zwei Krücken daher kommen und hoffe, Sie fühlen sich nicht verarscht. Ich habe den größten Respekt vor Ihnen und schreibe dieses Mail als tiefe Verbeugung vor Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen. Sie bekommen viel Post von Angehörigen der Bundeswehr im Einsatz, Menschen, die es direkt betrifft und die ihre Erfahrungen teilen. In meiner Branche existieren sehr viele Vorurteile gegenüber dem Militär. Mein Mail soll ein Kontrapunkt dazu sein.
Ich habe einen Freund, der drei Runden als KFOR Soldat im Kossovo absolviert hat und heute in Belgrad lebt. Er ist, in der wiener U-Bahn, als Uniformträger, angespuckt worden. Das macht mich traurig und wütend. Deshalb versuchen wir einen anderen Weg. Unser “Friedensflotten – Kontaktoffizier” (Ex KFOR) ist heuer zum ersten mal dabei. Er wird durch seine Erfahrungen und Kenntnisse prädestiniert, unsere Schnittstelle zu allen kroatischen Polizei-, Feuerwehrstationen und Krankenhäusern auf unserem Weg sein und somit eine wichtige Funktion erfüllen.
Das ist, was ich mir wünsche, respektvolle Begegnungen auf Augenhöhe, gegenseitiges Lernen. Kooperation statt Ignoranz und Verleugnung der Lebensrealität Anderer aus der eigenen Unfähigkeit heraus, die Welt zu akzeptieren wie sie ist.
Rainer Fischer
Ich habe mit großer Spannung auf Ihr zweites Buch gewartet, da es mir als Soldatenfrau wirklich sehr hilft, die wahren Einblicke des Soldaten-Alltags, vor allem im Einsatz zu erfahren. Da mein Freund sich grade im zweitem Einsatz in Kunduz befindet und ich ihm bestmöglich beistehen möchte, hatte ich mir als Angehörige als Vorbereitung zum Ziel gesetzt, mich so gut es geht zu informieren, um für Ihn und seine Kameraden Ansprechpartner und Rückhalt sein zu können und mich einigermaßen in ihre Lage reinversetzen zu können. Ihre beiden Bücher waren mir dabei wirklich unglaublich hilfreich. Wenn auch mit dem Gedanken und der Angst begleitet, dass zu genaue Details in falsche Hände geraten könnten. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Politik und die Medien Ihren Aufruf wahrnehmen. Es ist unglaublich mutig von Ihnen, so offen und direkt die Dinge beim Namen zu nennen. Denn, und das wissen glaube ich alle, dazu fehlt leider den meisten der Mut. Auch bin ich beeindruckt von Ihrer Offenheit und mag Ihnen sagen, dass sie sehr stolz auf sich sein können, da sie offensichtlich zu sich selbst ehrlich sind! Vielen Dank , dass sie so vielen ermöglichen, eine Reise mit Ihnen durch Ihre Vergangenheit zu bestreiten! Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft um Kritik stand zu halten. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen! Ich werde Ihr zweites Buch schnellstmöglich nach Afghansitan schicken, denn mein Freund wartet schon gespannt und ich glaube es ist auch Ihm eine große Hilfe zu sehen, dass nicht jeder schweigt und die Augen verschließt!
K.A.
Meinen größten Respekt für die Offenheit und meinen tiefsten Dank für den kleinen Einblick in das Geschehen in Afghanistan. Ich freue mich schon auf das zweite Buch.
Clemens Fritsch
Vor kürze habe ich Ihr Buch “Endstation Kabul” gelesen und war zutiefst beeindruckt von Ihren Schilderungen, welche in dieser Form nie in der deutschen Presse veröffentlicht wurden. Auch als bekennender Wehrdienstverweigerer hat mich Ihr Buch “Endstation Kabul” insoweit beeinflusst, dass ich einer gewissen Partei, welche sich für einen sofortigen Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan einsetzt, meine Bundestagsstimme verweigere. Ich glaube, dass der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zwar nicht der “Verteidigung Deutschlands am Hindukusch” dient, aber ein vorzeitiger Abzug deutscher Truppen kontraproduktiv wäre. Für einen “Zivilisten” ist es kaum vorstellbar ohne Ihre Schilderungen was für emotionale Zweifel der Dienenden an der Waffe einwirken. Von daher ist es meiner Meinung nach nicht verantwortlich, die Leistungen der Soldaten in einem “Krieg” kleinzureden, obwohl ganz klar ist, dass die Politik dazu neigt die Leistungen schönzureden. Mal ehrlich, die Friedensmission die sich ausschließlich mit dem Wiederaufbau und der Stabilisierung eines Landes im Stande eines Mittelalters beschäftigt ist gescheitert. Nächste Frage, ist es wirklich notwendig, dass die Demokratie nach westlichem Muster überall vorherrschen soll. Ich denke, dass dazu die kulturellen sowie auch die ethnisch/ religiösen Positionen nicht vereinbar sind. Von daher finde ich eine kontrollierten Abzug der deutschen Truppen in Ordnung, aber bitte nicht von Jetzt auf Heute. Bitte bleibt mit Motivation vor Ort, Ihr erweist uns keinen geringen Dienst!
Hochachtungsvoll J.K
Erst in diesem Sommer fiel mir in meiner Buchhandlung die Taschenbuchausgabe Ihres Buches in die Hände. In meine Lektüre platzte die Nachricht vom Luftangriff, nachdem afghanische Terroristen zwei Tanklaster entführt hatten. Ihr Buch sollte zur Pflichtlektüre unserer Politiker und anderen “Schreibtischtätern” werden. Nur Sie und Ihre Kameraden, die dort ihren Dienst tun wissen, wie gefährlich die Lage dort ist. Und wie schrieben Sie in dem Buch: … das ist kein Friedenseinsatz, sondern Krieg. Natürlich wird man es nie wissen: Beabsichtigten die Terroristen einen Angriff auf das Camp oder wollten sie nur testen, wie weit die Friedenstruppen gehen würden. Sollte die letzte Überlegung zutreffen, dann wissen sie es jetzt. Unsere Soldaten und auch die aus anderen Nationen sind in friedlicher Absicht dort. Sie wollen helfen, den inneren Frieden in diesem Land wieder herzustellen. Ob das überhaupt möglich ist, bezweifele ich so langsam, denn wir können die Mentalität dieser Bevölkerung nur schwer nachvollziehen. Ihnen fiel dies auch schwer, denke ich nur an das Kapitel: Die Stadt der ehrlosen Frauen. Ich möchte Ihre Zeit nicht weiter in Anspruch nehmen. Ich hoffe nur für den Offizier, der den Luftangriff anforderte, dass er ohne “Verluste” (in dienstlicher Hinsicht) diese Situation übersteht. Die Anspannung in diesem Einsatzgebiet ist groß, wir hier im “friedlichen” Europa können das kaum nachvollziehen.
E. S.
Als aufmerksamer (Zeit) Leser habe ich immer geglaubt, einen ganz guten Informationsstand über den Afghanistan Einsatz der Bundeswehr zu haben. Nun muss ich doch erkennen, dass dem offensichtlich nicht so ist. Mich erschüttert das insbesondere, weil ich mich schon lange immer über die verzerrte Darstellung in den amerikanischen Medien nach 9/11 aufgeregt habe, über die ja viel berichtet wurde. Mir ist nun klar, dass es hier auch nicht viel anders läuft.
Gefreut hat mich, dass im Einsatz zwischen den beteiligten Nationen wohl ein gutes freundschaftliches Verhältnis besteht, das offensichtlich auch unverkrampft zu uns Deutschen ist. Hier wird Europa endlich auch einmal positiv erlebbar – das ermutigt.
Mir gefällt, wie offen und persönlich Sie berichten. Bewegend fand ich die Beschreibung Ihrer eigenen Gefühlswelt nach Ihrer Rückkehr in Deutschland. Sie haben es auf den Punkt gebracht, wenn Sie schreiben “uns Deutschen… geht es fantastisch… Im Gegensatz zu den Menschen dort unten leben wir Europäer im Schlaraffenland…”. Genau das habe ich auch immer gedacht, wenn ich von einer meiner längeren Trekkingtouren aus dem Nepal wieder zurück in Frankfurt aus dem Flughafen getreten bin und das war ja nur eine Urlaubsreise. Glückwunsch und Glückwünsche auch an Ihren Co-Autor.
K. Tillmann
Den Bericht im Stern habe ich aufmerksam verschlungen, nun liegt das Buch in meinen Händen und ich komme nicht davon los. Ich kann nur sagen: Super was du da geschrieben hast; endlich ein Tatsachenbericht der ungeschönt beschreibt, was da los ist.
C.K.
Soeben habe ich die Lektüre Ihres Buches mit Bedauern abgeschlossen: Gerne hätte man mehr davon gelesen. Seit Jahren warte ich darauf, dass mir jemand einen Eindruck davon vermittelt, was die Soldaten, die unser Staat, die wir alle auf Missionen wie die von Ihnen beschriebene schicken, dort erleben. Das haben Sie jetzt getan, und ich kann nicht genug dafür danken. Es ist eben etwas anderes, ob man bei Scholl-Latour über die Schwierigkeiten einer eventuellen Evakuierung hört, oder ob einen jemand mal auf Patrouillenfahrt über die „Route Bottle“ mit nimmt, so wie sie dass in Ihrem Buch tun. Man meint den Staub zu schmecken, die Scheiße zu riechen und spürt das Gerüttel der Piste, spürt die Beklemmung, die Angst, die Frustration. Hochinteressant auch (wenn auch eigentlich nicht anders zu erwarten) die Schilderungen von Bürokratie und inkompetent agierenden Vorgesetzten, die die Bw mit nach Afghanistan gebracht hat. Das hat mich lebhaft an meinen eigenen Wehrdienst Anfang der Achtziger Jahre erinnert. Damals ging es um die Reinigung von Kabeltrommeln und angeblich fahrlässig beschädigte Kampfstiefel, heute geht es um den Zugriff auf Terroristen und um lebenswichtige Kabelabweiser …
Also: innigsten Dank für und Glückwunsch zum Buch, möge es sich verkaufen wie frisch geschnittenes Brot. Ich freue mich auf die Lesung in Berlin am 26. Februar.
M.R.
Die Erzählungen in diesem Buch sind mir ziemlich nahe gegangen, weil viele dieser Schilderungen sich so anhören, als würde der Bruder meines damaligen Freundes sie erzählen, der ebenfalls schon mehrfach in Afghanistan als Soldat zum Einsatz kam. Die Zeit war jedes Mal die Hölle für uns. Die Anspannung jeden Tag nicht zu wissen, wie es weitergeht und was im Einsatzland wirklich passiert, hat unsere Nerven auf eine echte Zerreißprobe gestellt.
Es wurde wirklich Zeit für dieses Buch und ich bin froh, dass endlich mal offen ausgesprochen wird, was in Deutschland Politik und Presse nur allzu gerne verdrängen, nämlich dass auch nach dem offiziellen Kriegsende in Afghanistan kein Frieden in Sicht ist. Es sollte verdammt noch mal endlich dafür Sorge getragen werden, dass die eigenen Soldaten besser ausgerüstet und versorgt werden.
Schon bevor die Jungs das erste Mal nach Afghanistan mussten, war ich von der Bundeswehrführung ziemlich enttäuscht. Der Einsatz wurde den Verwandten und Bekannten der Soldaten wie eine Art Kaffeefahrt präsentiert. Ganz nach dem Motto: Die Situation ist zwar angespannt, aber das Risiko ist überschaubar. Spätestens nach den ersten unterbrochenen Anrufen aus Afghanistan war jedem klar: die Sachlage ist heikler als vorgegaukelt wurde.
Auch der deutschen Presse schenke ich seitdem nur noch wenig Gehör. CNN ist das einzige was in diesen Zeiten bei uns gelaufen ist, um zumindest einen Hauch von dem mitzubekommen, was vor sich geht.
Dass die Realität bei weitem noch mal alle Bilder übertrifft und dass dies hier in Deutschland, außer den Soldaten selbst und den Angehörigen niemand sehen oder auch zeigen und schon gar nicht sagen will, macht mich wirklich wütend.
Obendrauf verpasst man den Soldaten noch einen Maulkorb. Politische Profilierungssucht auf dem Rücken von Soldaten auszutragen und dabei auch noch Einsparmaßnahmen als Erfolg zu verkaufen, das nenne ich pervers.
Dieses Buch spricht vielen Soldaten und deren Familien aus der Seele und ich kann nur hoffen, dass auch die Verantwortlichen aus Politik und militärischer Führung einmal dieses Buch lesen, damit sie zumindest eine Ahnung von der Situation vor Ort erhalten. Das Buch ist wirklich toll geschrieben und ich hoffe, dass es sich massenhaft verkaufen wird
Y. F.
Herzlichen Glückwunsch zum vorliegenden Buch. Endlich ein Buch, das schon lange überfällig war. Das gelesene gibt definitiv wieder, was viele Mannschaften und Unteroffiziere denken. Bis auf wenige Ausnahmen mehr unfähige als fähige Offiziere und eine Politik, die sich “Ihren” Frieden auf Kosten der Soldaten erkauft. Das Buch sollte Pflichtlektüre für Politiker werden.
Frank
Gerade für viele Einsatz unerfahrene Kameraden avanciert sich Ihr Werk zu einer Möglichkeit sich mit der Thematik des Einsatzes, ohne die oft falsche Romantik und den Träumereien falscher Helden, zu beschäftigen. Mir persönlich gefällt ihr Werk bis jetzt wirklich gut, hab es bereits zu ca. ¾ gelesen.
Michael
Mein Verlobter ist Berufssoldat mit Leib und Seele, aber er erzählt mir auch sehr seltsame Dinge aus seinen Einsätzen. Meine Freunde schauen mich immer ganz ungläubig an, wenn ich Kleinigkeiten berichte. Ich sage dann immer: „Logistik und Bundeswehr sind zwei Dinge, die nicht zusammmen passen!“
Mein Verlobter ist gerade in X (Stützpunkt in Afghanistan) und kommt hoffentlich in X Tagen nach Hause. Um mit dem ganzen klarzukommen, schreibe ich ihm jeden (!) Abend einen Brief, den ich dann am nächsten Tag abschicke. Wenn er wieder kommt, hat er aus diesem Einsatz dann 93 Briefe von mir im Gepäck.
Ich bin gespannt, was er von Ihrem Buch hält, ob er Dinge daraus kategorisch als Spinnerei abtut, weil er ja selber als Berufssoldat noch mitten im System steckt und diese Ablehnung zu seiner Dienstpflicht gehört, oder ob er auch mal Aha-Effekte hat. Ich weiß, dass es in seinen bislang fünf Einsätzen auch Dinge gab, von denen er mir nichts erzählt hat…
Meiner Meinung nach müsste viel mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Vielleicht ist Ihr Buch ja ein Anfang und es trauen sich immer mehr Soldaten und Angehörige, von Ihren Erlebnissen zu berichten.
S.B.
Hiermit möchte ich Ihnen ein großes Lob aussprechen. Sicherlich werde ich nicht der Erste sein, aber jede E-Mail wird Ihnen mehr Kraft geben, den begonnen Kampf weiter zu führen. Ich habe selbst vier Jahre als Soldat der deutschen Armee gedient und hatte in dieser Zeit an zwei Afghanistan-Einsätzen teilgenommen.
Ich habe von Ihren Buch gehört und es mir sofort bestellt. Ich habe heute mit den ersten 30 Seiten begonnen und musste viele Parallelen feststellen. Viele leider negative Erfahrungen, die ich auch machen durfte. Ich habe die gestrige J.B. Kerner Show gesehen und muss sagen, dass sie mir aus dem Herzen sprechen. Vielleicht fangen jetzt manche Leute erst mal an zu verstehen, was eigentlich hinter der ganzen Fassade läuft. So wie es die ganzen Jahre bei diesem Verein lief kann so nicht weiter gehen. Angenommen ich hätte meiner Familie alles erzählt was im Einsatz gelaufen ist, die hätten noch unruhiger geschlafen als sie es so schon taten. Ich habe auch die Besuche von Verteidigungsministern und hohen Tieren erlebt und kann dies auch nur also großes Theater beschreiben. Wie diese Menschen geblendet werden und getäuscht. Die müssen ja denken, dass alles klasse ist da unten! Da müsste mal jemand die Wahrheit auf den Tisch packen und ich denke ihr Buch ist ein guter Schritt in diese Richtung.
An einen Besuch von Herrn Struck kann ich mich noch gut erinnern in Kunduz. Da wurden Acht-Mann-Unterkünfte zu Vier-Mann-Unterkünften hergerichtet und vier Soldaten ausgesucht, die erklären sollten, dass sie den ganzen Einsatz so leben würden. Das ist eine große Schweinerei und Illusion. Genau so die Bewaffnung, Munition und Ausrüstung uvm! Was dort für ein Riesen-Mangel vorhanden war! Ich kenne Soldaten, die in Maser el Sharif gerade mal 15 Schuss für ihre P8 hatten und nicht mehr. Was wäre denn wenn da nun mal wirklich der böse Taliban kommt? Gute Nacht!! Genauso ist es nicht möglich jeden Soldaten eine P8 und G36 zu geben! Warum?? Und die Ausrüstung ist wie sie es schon erwähnten unmöglich akzeptabel für solche Bedingungen.
Ich hoffe nur, dass sie ihren Weg weiter gehen und vielen Leuten, vor allem in der Politik, die Augen öffnen. Afghanistan ist ein atemberaubendes Land und ich würde es jeder Zeit wieder besuchen, was meine Familie und Freunde nie verstehen werden. Viel Glück für ihr Buch.
S.O.
Auch ich diente in Kabul. Als ich anfing Ihr Buch zu lesen fühlte ich mich, als wäre ich wieder da. Alles verdrängte und vergessene kam wieder hoch. Besonders die Erinnerung an den Geruch. Ich konnte es wirklich riechen.
Wenn ich alle Mißstände aufzählen würde, hätten Sie wohl Stoff für ein zweites Buch! Ausrüstung, Fahrzeuge und „Vor“gesetzte waren meist für den ….
Was die „monkey shows“ angeht: Davon gabs bei uns einige
Hätten sogar fast eine für Herrn Scholl-Latour gemacht. Leider kamen die Transall nicht mehr übern Hindukusch. Genug jetzt. Nicht unterkriegen lassen!
S.P.
Ich möchte Ihnen zu Ihrem Buch gratulieren. Es liest sich gut, es ist nicht reißerisch aufgemacht, und am Ende denkt man sich, ja , so ist das ganz bestimmt da unten . Da ich selbst Weltenbummler bin, kann ich mich mit den Beschreibungen in Ihrem Buch gut in die Lage in Afghanistan reinversetzen. Die militärischen Alltagsschilderungen decken sich mit dem, was wir in Deutschland tagtäglich erleben. Eine gewisse Augenwischerei, ein Vorgaukeln anscheinend klarer Ereignisse und dann eine zum Himmel stinkende Bürokratie. Man ahnt, wie sich so etwas in einem Land wie Afghanistan auswirkt, wo die Uhren wirklich anders ticken. Ich jedenfalls gebe das Buch schon weiter, dem nächsten zum Lesen .
Peter Müller aus Halle/Saale
Ihr habt eine tolle Internetseite, die für alle Menschen sehr wichtig ist. Information ist sehr wichtig, macht weiter so.
Hartwig Meier
Ich wollte ihnen nur für ihr Buch danken, das mir wieder mal eindrucksvoll vor Augen geführt hat was es bedeutet Soldat/Offizier zu sein und was nicht. Desweiteren wollte ich ihnen für ihre offene Berichterstattung über ihren Einsatz danken. Ich bin jetzt seit vier Jahren bei der Bundeswehr und ich denke wir wissen beide, dass beim Bund nicht immer alles rund läuft. Jedoch hoffe ich, dass ihr Buch etwas bewirken wird, und der übergeordneten Führung sowie der breiten Öffentlichkeit klar wird, was unsere Soldaten in Einsätzen leisten, und dass sie dafür auch Hilfe brauchen und keine Vorgesetzten, die für ihre Karriere über Leichen gehen würden.
A.F.
Ich bin seit über 9 Jahren kein Soldat mehr und trotzdem war es bedrückend für mich zu lesen, dass sich kaum etwas verändert hat beim Bund. Kein Geld für Ausrüstung, keine Planung, kein Verständnis für die Soldaten, kein Gefühl für die Realität und ihre Gefahren!!!!! Ich hoffe euer Buch erweckt die Menschen, ich hoffe euer Buch rüttelt die Politiker wach, ich hoffe euer Buch bewirkt Veränderungen und hilft Soldaten in der Zukunft.
Frank Stüdemann
Ich finde gut was du geschrieben hast und viele einfach vergessen haben oder sich nicht trauen laut zu sagen. Mach weiter so und viel Erfolg mit deinem Buch!
Rayk R.
Man kann Sie wirklich nur loben, ein solch mutiges Buch geschrieben zu haben, das sich an Tatsachen orientiert und Missstände unverblümt aufdeckt – die unbedingt in einer modernen Armee diskutiert gehören – und dann auch zu entsprechenden Verbesserungen führen muss, sowohl politisch als auch führungsintern. Vor solchen Persönlichkeiten wie Ihnen ziehe ich ganz tief meinen Hut! Glückwunsch zu einem solch wichtigen Buch!
Dr. Andreas Angermeyer
Durch einen Zeitungsartikel dieses Wochenende bin ich auf Ihr Buch aufmerksam geworden und werde es mir sofort bestellen. Ich finde es gut, dass endlich einmal jemand über die Mißstände in den Einsätzen schreibt.
Es wird doch “nur” schöngeredet – die Wahrheit will doch niemand wissen… Ich war bisher nur im Kosovo – aber dort war es genauso, wie sie es beschreiben (gemäß Zeitungsartikel).
L.B.
Ich selbst habe lange Zeit als Soldat in Afghanistan verbracht und kenne alle Standorte der Bundeswehr. Ich erkenne in Ihrem Buch viele Situationen und Empfindungen wieder und freue mich, dass dieses Buch die deutsche Öffentlichkeit etwas näher an “unseren Job” bringt. Lob und Kritik zu Ihren Darstellungen haben Sie sicher schon in Massen bekommen – ich verzichte deshalb hier darauf und sage “nur” Danke für dieses Buch.
Oliver Oettel
Ich habe das Buch am Freitag, dem 18.01.08 nachmittags angefangen zu lesen. Am Samstag, dem 19.01.08 habe ich morgens gleich weiter, bis zum Ende gelesen. Das Buch hat mich gefesselt. Tolle Schreibweise, absolut spannend. Noch nie habe ich ein Buch in so kurzer Zeit gelesen. Es ist eines der besten, das ich je gelesen habe. Man fühlt richtig mit und leidet mit, wenn man liest was es für schwachsinnige Vorschriften und Verhaltensweisen in der Bundeswehr gibt. Jeder Politiker in unserem Land sollte dieses Buch als Pflichtlektüre lesen! Wenn es schon so ist, dass man deutsche Soldaten ins Ausland schickt, dann bitte schön mit voller Unterstützung und bester Ausrüstung, ohne wenn und aber und ohne finanziell zu sparen!
Manfred Hillmann
Ich bin voll des Lobes!! Ich habe das Buch verschlungen und bin der Meinung, dass mehr Politiker und Führungskräfte dieses Buch lesen sollten. Nur wäre dann die Frage, ob sie auch die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Auch entscheiden zu viele Schreibtischtäter über ja oder nein von Ausrüstung ohne zu wissen, um was es überhaupt geht. Ich hoffe, dass es ein weiteres Buch über den zweiten Einsatz in Kunduz gibt
Hans-Josef Haus
Ich habe mich unglaublich über das Erscheinen des Buches gefreut und es mir sofort gekauft. Endlich redet mal jemand offen über diese Themen, endlich ist da jemand der weiß, was man alles durchmacht und erlebt, wenn man mit der Bundeswehr in den Einsatz geht bzw. was man erlebt, wenn man dann schließlich wieder in der Heimat ist. Ich war vier Jahre Zeitsoldat und in dieser Zeit in Mazedonien/Kosovo im Einsatz. Seit meiner Rückkehr denke ich fast täglich an meine sechs Monate im Ausland. Ich habe seit diesem Einsatz psychische Probleme, die aber von der Bundeswehr nicht anerkannt werden. Mittlerweile ist der Fall auch vor das Sozialgericht gegangen, wohl aber mit wenig Chancen auf einen befriedigenden Ausgang.
Ich bin davon überzeugt, dass es vielen aktiven bzw. ehemaligen Soldaten so geht wie mir und bin mir sicher, dass viele den Schritt sich Hilfe von Psychologen bzw. Psychiatern zu holen schon alleine aus Schamgefühl und Stolz nicht machen. Schon lange schwirrt mir der Gedanke eines Internetforums für Betroffene im Kopf herum, aber irgendwie fehlt mir (noch) der Mut so etwas anzufangen, deshalb finde ich es unglaublich mutig von Ihnen, über diese Themen zu schreiben und zu sprechen.
D.F.
Da ich sehr viel lese, glaube ich mir zutrauen zu können, die literarische Qualität eines Werkes beurteilen zu können. Zur Thematik kann ich wenig sagen, da ich nie das Privileg hatte, in Afghanistan zum Einsatz zu kommen. Also zum Schreibstil kann ich nur sagen: „Chapeau!!!!“ Toll geschrieben. Afghanistan wird vor dem geistigen Auge lebendig.
Ein absolutes Muss für jeden, der am „Soldatischen“ Interesse hat. Nicht zuletzt bewundere ich natürlich die Zivilcourage und der Bundeswehr mal den Spiegel vorzuhalten.
Patrick Smialowski
Ich habe mir das Buch sofort nach Erscheinen gekauft und in zwei Tagen gelesen. Das lag ganz einfach an der spannenden, packenden und gut geschriebenen Geschichte. Dafür ein großes Lob und Dankeschön!
Aus meiner achtjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr kann ich mich gut an die im Buch beschriebenen Zustände, was die Punkte Führung und Versorgung angeht, erinnern.
Daniel Schröder
Vielen Dank für dieses Buch, das nichts verschönert, sondern genau das wiedergibt, wie es im Einsatz abläuft. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen und war bzw. bin beeindruckt von der Schreibweise. Dafür wie wir bei der Marine sagen ein „BRAVO ZULU”.
Hoffe natürlich, dass ein weiteres Werk erscheinen wird über die zweite Zeit in Afghanistan ![]()
A.D.
Zur Zeit bin ich für die Bundeswehr in Kabul. Ich habe über das Internet und über unsere Presseschau von dem Buch erfahren und es auch – 5300 km von der Heimat entfernt! – gelesen. Meine Erfahrungen dazu sind: Die Erlebnisse des Autors sind für die Mehrzahl der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan nicht repräsentativ. Zum Einen weil ich zur Zeit in einem „Winterkontingent“ Dienst leiste und es den Taliban schlichtweg zu kalt ist, schwerbewaffnet durch die Gegend zu ziehen. Zum Zweiten und das ist das gewichtigere Argument, sind 4 von 5 Soldaten im Bereich Logistik/Verwaltung/etc. (wie ich) eingesetzt und kommen kaum aus dem Camp raus. Sie haben nicht diese extremen Erlebnisse, wie in dem Buch beschrieben wird. Es ist schon – teilweise – erstaunlich, wie viele „Etappenhengste“ es braucht, damit ein Soldat raus kann, der den eigentlichen Zweck von ISAF – Frieden zu sichern oder die Soldaten der afghanischen Armee auszubilden – erfüllt.
Bei einer wichtigen Aussage möchte ich dem Autor zustimmen, der auf den letzten Seiten geschrieben hat, dass wir Europäer im Vergleich zu vielen Teilen auf der Welt im Schlaraffenland leben. Ich war zwar oft nicht draußen, aber bei den wenigen Fahrten konnte ich die armseligen Behausungen, Kinder mit Sandalen im Winter, Staub und Müll am Straßenrand sehen und von den Erzählungen unserer Sprachmittler sowie aus Berichten von Soldaten der Einsatzkompanie erfahren, dass das Leben in Afghanistan im Vergleich zu deutschen Maßstäben brachial hart ist. Dazu erscheinen unsere Problemchen, die wir haben, nur als ein Jammern verwöhnter Wohlstandskinder auf hohem Niveau. Auch ich werde mit einem erweiterten Horizont nach Deutschland zurückkehren – und unser Leben auf unserer Wohlstandsinsel mehr zu schätzen wissen.
Andreas Haußer
Von dem Buch habe ich in einer Radio-Sendung gehört und schließlich die „Kerner“-Sendung gesehen. Danach habe ich das Buch umgehend gekauft und fast noch schneller gelesen. Spannend ohne Ende. Sympathisch und hochemotional geschildert, wenn auch gelegentlich etwas undifferenziert, was ich andererseits verstehen kann.
Was mich freilich am meisten beeindruckt hat ist die Art, wie Achim Wohlgethan seine Eindrücke in all den mehr oder weniger spannenden Einsätzen oder Situationen schildert. Da wurde ich beim Lesen regelrecht mitgerissen.
Niederschmetternd ist dann das Ende der „Mission“ von Achim Wohlgethan. Ich hoffe, dass zumindest in dieser Hinsicht mittlerweile (6 Jahre später) etwas geschehen ist und die heimkehrenden Soldaten die Möglichkeit der „Nachbereitung“ erhalten!?
Vielleicht vermittelt ja diese Lektüre einigen Soldatinnen und Soldaten, dass sie mit ihren Erlebnissen nicht alleine da stehen. Und nicht zuletzt sollte es die Sinne der Daheimgebliebenen schärfen. Sich den Kopf über Lebensgefahren der Angehörigen im Auslandseinsatz zu zermartern würde niemandem nutzen (das passiert von alleine), doch helfen könnten Eure Erlebnisse um die Heimkehrenden zu verstehen und ihnen mit entsprechendem Verständnis zu begegnen, wenn möglich. – Was mich betrifft, ein herzliches Dankeschön dafür.
Sabine K.
Ihr Buch habe ich in weniger als einer Woche verschlungen, obwohl es für mich wenig Neuigkeiten zu Tage förderte. Allerdings bewundere ich Ihren Mut und Ihre Offenheit; davon könnten sich unsere Herren Offiziere in den Stäben eine gehörige Scheibe abschneiden!
Als Berufssoldat im Ruhestand ist mir natürlich General Schlenker bestens bekannt. Ich fand ihn besonders treffend geschildert! Leider muß ich in fast allen Bereichen Ihre Erfahrungen bestätigen: Die Masse unserer Truppenführer verbringen die meiste Zeit in ihren von der Außenwelt abgeschotteten Stäben und werden mit mehrfach gefilterten und geschönten Informationen gefüttert. So ist es kein Wunder, daß sie jeden Bezug zur Realität an der Basis verlieren. Leider verbringen sie auch mehr Zeit damit, sich um ihr Weiterkommen zu kümmern und alles dabei Störende zu beseitigen, als sich um ihre Truppe zu bemühen! Aber was erzähle ich Ihnen!
Ich finde, Sie haben ein ehrliches und unterhaltsames Buch auf den Markt gebracht, das sich zu lesen lohnt und vielleicht auch dazu beiträgt unsere Bundeswehr ein wenig besser zu machen!
Robert Moll
Endlich einmal ein Buch, das die Wahrheit über den Einsatz der Bundeswehr im Hindukusch erzählt. Bravo !!! Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen regelrecht verschlungen und alle Informationen innerlich aufgesaugt. Da ich auch einen nahen Verwandten in der Fallschirmtruppe habe (mit 2 Einsätzen in Afghanistan), war dieses Buch eine Wissenserweiterung für mich und ich kann jetzt meinen Verwandten noch besser verstehen.
Auch ich sehe diesem ISAF-Einsatz in Zukunft sehr gespannt entgegen, vor allem wenn die Regierung zur Eingreiftruppe zustimmt (250 Mann als Ersatz für die Norweger). Ich ahne Böses.
Nun vielen Dank für ein sehr gelungenes Buch und ich hoffe auf eine weitere Erscheinung zum Thema KUNDUZ???
Jörg Philipp
Vielen Dank für Ihr Buch! Für mich eine sehr erhellende und auch amüsante Lektüre, faszinierend und interessant von Anfang bis zum Ende.
Mit dem Thema Bundeswehr hatte ich mich zuvor nicht wirklich befasst, mit dem Afghanistan-Einsatz schon eher (während meines Studiums der Politikwissenschaften), aber wie die Wirklichkeit am Einsatzort aussieht, das konnte ich mir wirklich nicht vorstellen. Aus diesem Grund: Vielen Dank für die vielen Details aus dem gelebten Alltag und die übermittelten Emotionen!
Anfangs störte ich mich ein bisschen an der einfachen Schreib- und Ausdrucksweise, die ich im Nachhinein aber total angemessen fand und die viel zu meinem Amüsement beim Lesen beigetragen hat. Dadurch habt ihr sogar meinen Freund dazu gebracht das Buch zu lesen – das erste Buch, das er seit 10 Jahren in die Hand nimmt… Wir haben übrigens auch schon einen Anmeldeliste vom Rest meiner Familie, die alle Ihr Buch lesen wollen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie von weiteren Erlebnissen berichten würden – Sie sind wirklich lesenswert! Ich habe großen Respekt vor Ihrem Einsatz, Ihrem Mut und Ihrer gesamten Leistung! Machen Sie weiter so.
Sabine Krumrey
Gratulation zu Ihrem Buch. Danke für Ihre Offenheit und Ihren Mut es zu schreiben. Es war höchste Zeit, die Wahrheit (das Wissen um Geschehenes) in die Öffentlichkeit zu bringen. Mir geht sehr viel zu Ihrem Buch durch den Kopf. Der Umgang mit den Soldaten, die desolaten Zustände im Camp, die schlechte Ausrüstung lassen einem die Nackenhaare zu Berge stehen.
Wenn ich dann in der Presse lese, die norwegischen Soldaten werden von den Unseren abgelöst, ja wie viele Särge kehren dann noch heim?
Hoffen wir, dass man Ihnen im Nachhinein nicht noch Ärger wegen des Buches bereitet.
Sabine
Ich habe gerade das Buch gelesen und gratuliere Ihnen zu diesem sehr offenen Bericht. Die Bundeswehr sollte sich weniger um Formulare kümmern und mehr um die Soldaten und Soldatinnen im Auslandseinsatz.
Ich hoffe und wünsche mir, dass ihr Buch im Verteidigungsministerium und bei den Lehrgängen für Stabsoffiziere zur Pflichtlektüre wird.
O.G.
Als ehemaliger Stabsunteroffizier erkannte ich vieles von dem, was Sie so ausgezeichnet beschreiben, aus dem „Bundeswehralltag“ wieder: Selbstgefällige Vorgesetzte ohne Rückrat, mehr oder weniger sinnfreie Befehlsstruktur usw. Ein ausgezeichnetes Buch, das hervorragend rüberbringt, wie das „Alltagsleben“ in Kabul wirklich aussieht, und wie es aus Angst? vor der Bevölkerung oder Einstellung uns – den Normalo-Bürgern – anders verkauft wird, als es sich in Wahrheit abspielt.
Stephan Göttlich
Gratulation zu Ihrem wichtigen und sehr gut lesbaren Buch!
Eines Ihrer Themen ist ja der “Friedenseinsatz” der Bundeswehr mit entsprechenden ROE und der wehrhaften Bürokratie in der Etappe. Ich habe vor einigen Monaten neben einem Ex-Fallschirmjäger älterer Bauart gesessen, der mir eröffnete, dass er der Verfasser der Verordnung war, die ASU für Einsatzfahrzeuge mit Rücktransport nach Deutschland zur Pflicht machte.
Er wies entschuldigend darauf hin, dass er die Verordnung natürlich nur im Hinblick auf Friedenszeiten geschrieben habe und er sofort versucht habe, diesen Blödsinn abzustellen. Liest man Ihr Buch und die Tagespresse, war eine Verordnung für den Friedensfall aber auch in Afghanistan (zumindest zu Tarnzwecken) anzuwenden, da der Verteidigungsfall ja nicht ausgerufen war und ja auch nicht von Kampfeinsätzen geredet werden durfte. Im Englischen heißt das wohl: “to cover your ass with both hands”.”
Heiner
Habe mit Interesse dein Buch gelesen und innerhalb von zwei Abenden einen weiteren Eindruck erhalten, inwieweit unsere politische Führung an einer Wahrnehmungsstörung leidet.
Deine Eindrücke im Umgang mit der Truppe decken sich mit meinen Erlebnissen 1995 im ehemaligen Jugoslawien. Sicherlich nicht so spezifisch, aber in der Oberfläche der Strukturen gleich. Offiziere an jeder Ecke, Befehle, die man nicht verstand und sogenannte Öffentlichkeitsarbeit. Geschlossene Kantinen für hohen Besuch. Habe damals wegen Schuhputz im Lager öfters Ärger gehabt. Für Minen gab es halt eine zweite Bristol, die man sich dann untern Hintern legen konnte. Dafür konnten Offiziere und vor allem der hohe Sanitätsbereich Tauchkurse machen und heiraten.
Habe mit den Kameraden, wo noch Kontakt besteht, über deinen Auftritt und das Buch geredet, auch ein ehemaliger Stabsunteroffizier aus dem Hundezug mit Afghanistan-Erfahrung erkennt die Umstände des Einsatzes wieder. Die Jungs, die Dich aus deiner Zeit bei 314 kennen, wissen dass Du kein „Schwätzer“ bist und immer die Kameradschaft im Vordergrund gestanden hat. Das Buch ist gut zu lesen und wird von mir weiter empfohlen.
Thorsten
Ohne jetzt zu euphorisch zu werden: Aber das Buch ist sehr gut geschrieben! Ich habe als Stabsunteroffizier während meiner beiden Auslandseinsätze, 2003 in Kuwait und 2004 im Kosovo, ganz ähnliche Erfahrungen machen dürfen bzw. müssen. Egal ob es die - im Vergleich zu anderen Armeen – 3.-klassige Ausrüstung, nicht vorhandene oder lächerliche Sicherheitsmaßnahmen, den Kuschelkurs mit der einheimischen Bevölkerung oder die unfähigen und rückradlosen Offiziere geht.
Das Buch spiegelt genau die Realitäten wieder, wie sie im Einsatzland sind! Es wurde Zeit das diese für die politische Führung unangenehmen Wahrheiten endlich einmal an die Öffentlichkeit gelangen und nicht durch die PR-Maschine des BMVG „gefiltert“ werden. Glückwunsch!
S.W.
Auch ich möchte meine Glückwünsche für dieses Buch abgeben. Der Inhalt des Buches spiegelt in einigen Teilen auch meine Erfahrung in Somalia
wieder. Nur dass der Einsatz damals bei mir eher ein Sommerausflug glich. Das was Achim da erlebt hat, möchte ich so nicht erleben. Ich würde mich auch freuen, wenn ein zweiter Band erscheinen würde und dort vielleicht noch mehr Details zum Vorschein kommen würden.
M.Laatz.
Ich habe Ihr Buch „verschlungen“. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich schon nach den ersten Seiten des Buches gedacht habe: „Kommt Dir doch irgendwie bekannt vor.“ Ich muss dazu sagen, dass ich als Reservist ebenfalls, wenn auch nur kurz, und an einem anderen Ort, im Einsatz war. Was dann in Ihrem Buch folgt, würde ich als ehrlichen Erlebnisbericht bezeichnen. Interessant und lesenswert für jemanden, der sich für das Thema Bundeswehr und Auslandseinsätze interessiert.
Das letzte Kapitel hat mich sehr beeindruckt, weil ich Ihre Erfahrungen auf Grund eigener nachvollziehen kann. Mein „Einsatz“ war nur ziviler Natur (ich war auf Montage in einem anderen Kulturkreis), aber der Verlust der „Familie“ dort, das „schwarze Loch“ hier und die Frage „was mache ich eigentlich hier“ kenne ich. Auch die Erkenntnis, dass wir uns hier um Belanglosigkeiten (neues Auto, oder so) einen Kopf machen, während dort…
Ich halte es für immens wichtig, dass die Angehörigen der Rückkehrer dieses Kapitel lesen, um zu verstehen, was der Rückkehrer mitmacht und warum er plötzlich „so komisch“ ist. Ich kann nur hoffen, dass die Angehörigen die Phantasie und die Offenheit haben, sich auf diese aufgewühlte Gefühlswelt einzulassen.
Das Buch werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Freue mich schon auf Teil 2.
M.B.
Das Buch hat mich sehr gefesselt, es wurde ja mal Zeit das einer über die Wirklichkeit der Einsätze im Ausland Berichtet. Ich komme selber von einer Luftlande-Pioniereinheit, war aber nie im Einsatz im Ausland (leider). Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg bei Ihrem Buch, habe den höchsten Respekt vor Ihnen und Ihren Leistungen.
A.L.
Erstmal muß ich Dir vorab sagen, dass ich Euer Buch super genial finde. Eigentlich bin ich nicht so die Leseratte, aber dieses Buch hab ich in 2 Tagen verschlungen. Und ich kann Dir auch sagen, warum dies so war. Ich hatte das Gefühl, als ob ich dieses Buch geschrieben hätte. Ich war selbst in X (afghanischer Stützpunkt). Es ist schon unvorstellbar, dass sich in 5 Jahren Einsatz in Afghanistan kaum etwas verändert hat. Die Befehle der JOC (Joint Operation Center) sind teilweise eine Frechheit sondersgleichen. Diese Arroganz, die mir aus der JOC entgegenschlug, war der absolute Hammer. Da werden Menschenleben rein aus Arroganz aufs Spiel gesetzt. Ich könnte Dir jetzt 100 Beispiele bringen, die Deinen ähneln, aber das würde den Rahmen sprengen. Ich hoffe, dass Dein Buch endlich ein Umdenken bei der Obrigkeit erzwingt.”
(Verfasser dem Verlag bekannt)
Ich habe am Wochenende Ihr Buch mit großem Interesse verschlungen. Hätte ich die Leserei nicht regelmäßig durch störende Nahrungsaufnahmen unterbrechen müssen, wäre ich noch eher fertig geworden ![]()
Kurzum: Danke für die Backgroundinfos, danke für die gezeigte Menschlichkeit, danke für die gelebte Kameradschaft mit Verbündeten und nicht zuletzt mit der Kritik an arroganten Vorgesetzen – auch wenn die scheinbar unangreifbar sind.
Eine kurze Bitte hätte ich aber noch: kann ich auf eine Fortsetzung “Kunduz” hoffen? Ich bin sicher nicht der einzige, der auf ein weiteres Buch hofft!!!
Uwe Arnold.
Ich habe Ihr Buch mit großem Interesse gelesen. Ihre Schilderungen der Einsatzrealität haben mich sehr beeindruckt. Ich hoffe, dass ihr Buch einen Beitrag zum Umdenken bei Politik und Militär leistet und damit die Einsatzbedingungen für die deutschen Soldaten verbessert werden. Nicht zu verachten ist der Beitrag, welchen sie zur Information der Öffentlichkeit leisten. Ich würde mich daher sehr über die Schilderung des 2. Einsatzes freuen.
A.W.
Ich bin 16 Jahre alt und habe Ihr Buch sehr aufmerksam gelesen und konnte abends fast nicht mehr damit aufhören. Ich finde es sehr beeindruckend was Sie alles erlebt haben und bewundere Sie & beneide Sie zum Teil sehr dafür. Ich möchte Ihnen ganz herzlich Danken, dass Sie Menschen, wie mir, ermöglichen einen Einblick in das Leben der Soldaten in Afghanistan zu haben. Da ich selbst vor habe mich bei der Bundeswehr als Zeitsoldat zu bewerben hat mich Ihr Buch in gewisser Weise in meinem Vorhaben sehr bestärkt, denn mit Ihrer Aufgabe, die Sie im Buch geschildert haben, könnte ich mich identifizieren, auch wenn nicht alles schön war, was Sie dort erlebt haben. Ich hoffe dass Sie viel Erfolg mit ihrem Buch haben.
David
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Ich komme nicht umhin, Ihr Buch habe ich eben zu Ende gelesen, Danke zu sagen für Ihre Informationen. In unserer Reservistenkameradschaft sprach vor einiger Zeit ein hoher, ehemaliger Soldat über seine Zeit in Afghanistan. In der Zeitschrift des Reservistenverbandes “loyal” kann man zwischen den Zeilen und gelegentlich auch vorsichtig offen Ihre Kritikpunkte, so man den will, nachlesen. Ihr Buch, so kann man entnehmen, ist eine fortwährende Bitte: lasst uns nicht im Regen stehen. Unterversorgt wenn der Ehemann, Vater, Sohn dienstunfähig nach Hause kommt. Psychologische Betreuung, welche man erst aufbauen musste. Vielleicht waren wir zu lange der Bezeichnung “Friedensarmee” aufgesessen, vergessend dass ein Schaf, um mit den Wölfen mithalten zu können, mehr können muss als jaulen. Ich mache jetzt Schluss. Man kommt sonst nicht mehr davon los. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für die Zukunft.
Georg Lang
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Vielen, vielen Dank für ihr Buch. Mein Freund war 2006 im Einsatz in Afghanistan. Ich hatte ihn gerade kennen gelernt, als er in den Einsatz ging. Für mich war es sehr schwer, zumal ich mich vorher mit diesem Thema nicht auseinander gesetzt hatte und es zunächst nicht so riskant fand. Doch Telefonate mit ihm und diverse Meldungen in den Nachrichten belehrten mich eines besseren.
Ich finde es gut, dass Sie in ihrem Buch auch auf die Angehörigen hinweisen, für die das auch eine schwere Zeit ist.
Christin
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Ihre Erzählungen über Afghanistan, und Kabul im Besonderen, haben mich gefesselt. Innerhalb von wenigen Tagen habe ich Ihr Werk verschlungen.
Ich hoffe, dass Ihre Erzählungen dem ein oder anderen Politiker und Verantwortlichen bei der Bundeswehr etwas die Augen öffnen. Insbesondere zur momentanen Zeit, in der durch die NATO und die USA im Speziellen, verstärkt Einsätze der Bundeswehr im Süden Afghanistans gefordert werden. Ich hoffe, und wie Sie schreiben “Die Hoffnung stirbt zuletzt”, dass ein solcher Einsatz unter solchen Umständen, wie ich sie in Ihrem Buch lesen konnte, nicht stattfinden wird. Wenn die Soldaten, die zur Zeit in Kabul, Kundus oder an einem anderen von hier weit entfernten und gefährlichen Ort der Welt ihren Dienst leisten, noch immer genauso geführt werden, wie es zu Ihrer Zeit war, dann ist auch die Entsendung der Kampftruppen in den Norden Afghanistans eine sehr gefährliche Sache.
Ich bin der Meinung, dass dieses Buch dem ein oder anderen die Augen öffnen kann, wenn er es zuläßt. Ob Politiker, Soldat, ehemaliger Soldat oder Zivilist.
Und vielleicht wird es in Zukunft auch bei der Bundeswehr möglich sein, solche Einsätze wirklich professionell umzusetzen.
Ich hoffe, dass alle Soldaten, egal aus welchem Land sie kommen mögen, am Ende ihres Einsatzes heil nach Hause kommen und dort glücklich und normal leben können. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Buch.
P. A.
Ihr Buch ist SUUUUUUUUUUUUPER!!! Welch ein Mut so die Wahrheit zu sagen (Schreiben!), was einem mit Sicherheit nicht nur Freunde bringt!
Ich hoffe innig, daß Sie auch Ihren zweiten Auslandseinsatz so offen und packend in einem Buch verfassen, damit alle Kameradinen und Kameraden wissen: IHR SEID NICHT ALLEIN!!!!
Ein Kamerad.
Vielen Dank für eine sehr lebendige Reise, in die Einsatzwelt der Bundeswehr. Nach aktiven 10 Jahren in der Heeresfliegertruppe habe ich bei zwei vergleichbaren Einsätzen (Iran 1991 und Balkan 1997) ähnliche Erfahrungen gemacht. Es ist eben die Ambivalenz zwischen einerseits Kameradschaft und Chorgeist, was ich bis heute sehr vermisse und zum Anderen die hirnlose Maschinerie der Bundeswehr. Gerade noch Verwundete transportiert und schon einen “Anschiss” in Sachen Schuhputz. Für diesen Ausflug in eine mir mittlerweile fremd gewordene Welt ein ausdrückliches Dankeschön !!
A. S. Hallo Ihr Beiden, zunächst Lob und Anerkennung in allerschärfster Form für Euren Tatsachenbericht (damit dem Bundeswehrjargon Rechnung getragen wird).
Das Buch ist offen und authentisch geschrieben, daß selbst Menschen, die keinen Dienst in unserer Wehr geleistet haben, einen Eindruck erhalten, wie realitätsfremd es zugehen kann.
Dass ein Dienstgrad nicht entscheidend ist, ob jemand für den militärischen Dienst geeignet ist oder nicht, hast Du mit Deinen Erlebnisberichten bei den niederländischen Kameraden unter Beweis gestellt.
Einen solchen taffen Stuffz habe ich selten gesehen. Der Dienstgrad eines Oberleutnants wäre gerechtfertigt, mit der Möglichkeit zum Aufstieg!! Von Deiner Leistung war ich beeindruckt!!
Zum Schluß noch eine grundsätzliche Frage zum Einsatz in Afganistan. Es ist schwarz-weiß zuglauben, man bekämpfe den Terrorismus mit seinem Einsatz. Warum haben die Amerikaner seit Vietnam nicht dazu gelernt? Weil sie mit ihren militärischen Einsätzen in aller Welt nur ihre eigenen Interessen verfolgen. Der Irak ist ein weiteres Beispiel, wie man eine Region politisch destabilisiert. Afganistan ist militärisch nicht zu bezwingen. Die Russen haben 10 Jahre versucht, ihren Stempel aufzudrücken und sind gescheitert. Heute bekämpfen die Amis diejenigen, die sie in den 80zigern finanziell und militärisch unter die Arme geholfen haben.
Bei aller Abneigung zu diesem Einsatz, leisten unsere Soldaten für diese wirklich armen Menschen Großes. Sollen unsere verstorbenen Kameraden nicht umsonst gegangen sein!
Nochmals Glückwunsch zu diesem gelungenem Buch, ich habe es verschlungen.
Leider schickt unsere Bundeswehr immer die falschen Jungs nach Hause. Du bist der geborene Soldat!! Respekt!!!!
Mit kameradschaftlichem Gruß
D. R. Ich sehe dieses Buch als einen Erfahrungsbericht von Ihnen, er ist nüchtern geschrieben und aus diesem Grund ist das Buch wohl auch so „spannend“. Die Zeilen verursachen bei mir hin und wieder Herzklopfen. Herr Wohlgethan, Sie beschreiben auch Regungen in Ihnen beim Anblick gewisser Situationen. Diese sind mehr oder weniger nachzuvollziehen. Selbst wenn ich das Buch beiseite lege komme ich mit den Gedanken nicht weg von dem Geschilderten.
Ich war auch 8 Jahre bei der Bundeswehr (Luftwaffe) u. a. als GCI- und Recovery-Controller. Obwohl ich solche Erlebnisse nie hatte, wie Sie beide sie hatten, ich beneide Sie auch nur um einige Wenige, kann ich mich in die ein oder andere Situation, gerade was die „Führung“ von oben anbelangt, gut hinein versetzen. Sie haben mir mit diesem Buch das Gefühl vermittelt, ohne dass Sie es ahnen, etwas von dem, was sie erlebten, auch im Nachhinein miterleben zu können. Ich verbeuge mich vor Ihnen, Ihren Taten und diesem Werk. Sollte es ein weiteres Buch von Ihnen geben, ich werde es lesen. Danke, dass ich es erleben darf.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
H.-Rudi Bergmeier.
Danke. War wichtig darüber zu schreiben und zu lesen. Weiß aus der Talkshow, daß Du wieder nach Afghanistan fährst … vielleicht triffst Du einen, der was für die ausgestoßenen Frauen tut – hat mich tief bewegt …
Andrea. Wollte Euch auch nur mein positives Feedback zu dem Buch geben. Sehr gut für Nicht-Soldaten geschrieben, um mal alles zu verstehen. Es liest sich so spannend und interessant wie ein guter Roman und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe und dabei stehe ich nicht auf Tatsachenberichte, aber bereits das Cover hat mich neugierig gemacht.
Danke für diese wahren Eindrücke.
Cathrin Dammaschk.
Ein Sensationelles Buch. Bin fast fertig und kann nur sagen: es stimmt alles. Ich bin aktiver Soldat, bin zwar Logistiker, aber kein Bürositzer. War 2002 bis Mai im KOSOVO sonst hätten wir uns vielleicht in KABUL getroffen. War 2005 für fast ein halbes Jahr im Camp Warehouse und weiß, dass Ihr eine wahre Geschichte erzählt. Ich hatte guten Kontakt zu den Personenschützern. Die haben mich mit Informationen versorgt und ich habe sie mit Material, (Batterien, Klebeband usw.) aber legal versorgt. Außerdem haben die mich auch immer wieder mit raus genommen, also ich habe auch etwas gesehen und wollte nicht nur im Lager sitzen. Ich habe ebenfalls Anschläge gegen die ANA-Soldaten und auch gegen deutsche ISAF-Soldaten erlebt. Auch habe ich versucht Kevlar-Schalen für die MG-Schützen auf dem TPZ-Fuch zu organisieren, was leider an einer Unterschrift in Deutschland scheiterte. Also ich kann Euren Einsatz sehr gut nachvollziehen. Ich habe auch immer gesagt, die Politiker, die über uns entscheiden wo wir hingehen und was wir dort verdienen, sollten selber mal unter den gleichen Bedingungen dort für ein halbes Jahr eingesetzt sein. Keine Familie, gleiche Unterkunft, usw. und dann könnten wir ja nochmal darüber reden, ob das alles so toll ist.
W. B. I
ch möchte mich einreihen in die lange Schlange der Gratulanten zu diesem Buch, das mich sehr angesprochen hat, obwohl ich weder irgendwas mit der Bundeswehr im Sinne habe, ich habe weder Verwandte, noch Freunde dort, ja, ich kenne überhaupt keinen Menschen, der dort arbeitet. Gekauft habe ich das Buch, weil das Thema Afghanistan mich interessiert, genau wie so manche andere Konflikt-Herde auf der Welt, von denen es ja unzählige gibt.
Ihr Buch finde ich wichtig, und freue mich für Sie, dass es ein Bestseller geworden ist, weil für so “normale” Menschen wie mich, Soldaten immer mit Zahlen verbunden sind, – so viele hier – so viele dort, – mein diesbezügliches Unbehagen betraf aber mehr die Richtung, daß ich denke, daß man mit Waffen eben nicht Frieden schaffen kann. – Aber das ist ein anderes Thema. – Sie haben einfach von einem Menschen im Soldatenanzug gesprochen. Das ist gut so.
Und so wünsche ich Ihnen nun weiterhin Erfolg
Mit vielen Grüßen
Ruth von Bandemer-Gaudlitz.
Ich habe ihr Buch nahezu verschlungen, ein toller Bericht eines Insiders. Die Probleme, die die Bw hat, Bürokratie-Wahnsinn, unglaublich dumme Vorgesetzte z.b gab es auch schon Mitte der Achtziger, als ich 15 Monate da war. Aber damals haben wir über manche dieser Dinge nur den Kopf geschüttelt. Mittlerweile glaube ich, nach ihrem tollen Bericht, dass sich in dieser Hinsicht nicht viel geändert hat. Und wenn die Bw heute so handelt, tun mir die armen Soldaten u. Soldatinnen einfach nur leid. Wenn man als Soldat in eine Krisenregion geht, sollten die Politiker alles in ihrer Macht stehende tun, um die Soldaten u. Soldatinnen optimal ausbilden u. auszurüsten, kurz gesagt: mit allem versorgen was sie brauchen, auch später wenn sie nach Hause kommen. Es ist trauig, dass Politiker Soldaten auf ein solches Himmelfahrtkomando schicken. Meine Sorge gilt den Soldaten u. Soldatinnen vor Ort in Afghanisthan! Mögen sie gesund an Körper u. Seele heimkehren! Mit Spannung erwarte Ich ihr zweites Buch über Ihren Einsatz in Kunduz. Ich wünsche Ihnnen beiden von Herzen alles Gute für die Zukunft!
Hochachtungsvoll
J. A.
Das Buch ist wirklich unheimlich interessant und ich habe gestern Nacht einfach nicht aufgehört mit dem Lesen. Das merk ich jetzt wo ich auf der Dienststelle sitze und diese Mail schreibe *lach*. Ich bin wieder mal erschüttert, wie der Staat sich um seine “Schergen” kümmert. Zum Sterben gut genug, aber das war es dann auch schon wieder. Ich bin froh, dass ich mich entschlossen habe nicht länger beim Bund zu bleiben als nötig – auch wenn ich grundsätzlich mit Leib und Seele dabei war.
R. G.
Hallo und danke erstmal für diese aufschlussreiche Lektüre!
Da ich in meinen 4 Jahren Dienstzeit bei der Marine schon selbst feststellen musste, dass es in sehr vielen Bereichen hapert, war ich von Anfang an skeptisch bezüglich der Informationen über Afghanistan. Umso mehr bestätigt dieses Buch meine Befürchtungen.
Für die Soldaten, die dort noch ihren Dienst tun, wäre es wünschenswert, wenn die Bundeswehr wenigstens jetzt etwas ändert…wenn auch nur, um einen drohenden Imageverlust zu verhindern.
Denn die Beweggründe für ein Umdenken seitens der Militärführung werden den meisten aktiven Soldaten egal sein…Hauptsache, es ändert sich was !!!
Also bitte, schreibt ruhig noch ein 2. Buch!!
Respektvoll
H. N.
Ich wollte Ihnen soviel schreiben, doch mir fehlen die ‘Worte’. Ich habe Ihr Buch durch Zufall im Buchhandel gefunden und da ich mich sehr viel mit Ländern wie Afghanistan beschäftige und Biographien lese, habe ich es mitgenommen.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich Ihre Erfahrungen, Ihre Erlebnisse und vor allem Ihre dabei empfunden Gefühle so tief berühren, da ich doch schon soviel gelesen habe, mit Menschen gesprochen habe, die dieses und andere krisengebeutelte Länder kennen.
Heute habe ich es nun zu Ende gelesen und ich musste raus, raus an die frische Luft und ich war Stunden zu Fuß unterwegs und habe über das, was Sie erlebt und geschrieben haben, sehr lange nachgedacht. Mir fehlen die Worte!
Nicht nur, dass mir immer mehr bewusst wird, wie sehr diese Menschen, dieses Land unsere ehrliche und aufrichtige Hilfe braucht, sondern auch wie sehr ‘Unsere’ Soldatinnen und Soldaten unsere Unterstützung brauchen.
Leider können ‘Wir’ hier sehr wenig für ‘Euch’ tun und das tut mir ehrlich gesagt sehr weh.
Und ich fühle, wie mein Unmut größer wird, wenn ich zum wiederholten Male ’solche’ Geschichten über die Bundeswehr höre.
Menschen wie Sie leisten wirklich Großes und Sie und Ihre Kameraden üben einen der wichtigsten Jobs auf dieser Welt aus und man lässt ‘Euch’ im Stich.
Ich selbst habe große Hochachtung vor dem, was Sie und Ihre Kameraden geleistet haben und weiter leisten werden. Ich bewundere Ihre Kraft und Ihr Durchhaltevermögen.
Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann oder darf, aber ich bin stolz auf Sie, auch wenn ich Sie nicht kenne.
Claudia Eichel.
Ich fand es sehr interessant gut und kurzweilig. Allerdings muss ich sagen, dass die Nachrichtenlage in Deutschland (nur eben abseits der Mainstreammedien) ganz gut war. Vieles was in dem Buch vorkam (Monkeyshow, schlechte Einsätze des BND usw.) kamen mir recht bekannt vor. Das Ende klingt nach einem zweiten Buch, wird es das geben?
Enno Lenze.
Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, für die klaren Worte und die unverblümten Gegebenheiten, mit denen alle Soldaten in Afghanistan fertig werden müssen!
Ich denke, dass sich ein Land oder auch eine ganze Region, in der seit hunderten von Jahren das Recht des Stärkeren zählt, sich leider auch nicht durch den Einsatz der ISAF befrieden lassen wird. Schade um die vielen Menschen in diesem Land, die Frieden träumen und gerne leben würden.
Vielen DANK für Ihr tolles Buch!!!
M. H.
Fast 5 Jahre danach las ich Ihr Buch und ich bin dankbar dafür. Dankbar dafür einen Einblick in das Camp zu bekommen, einen Einblick in die Tätigkeit der Bundeswehr und ein Gefühl für Kabul selber. Viele Fotos von ihm konnte ich bisher nicht zuordnen, mittlerweile weiß ich dank Ihres Buches, wo sie aufgenommen worden sind. Ich erkannte den Königspalast, das Stadion, das Camp selber, das Königsgrab etc.
Auch an Ihr Gefühl von Kameradschaft, welches Sie in dem Buch beschreiben, erinnerte mich an den Tag der Beerdigung meines Onkels und an seine Kameraden und direkten Vorgesetzten, die extra kurz aus Kabul kamen, ihn bis zum Schluss begleiteten und für uns Angehörige da waren. Einige der Dinge, die man bis heute nicht in den Nachrichten gehört hat, wurden uns schon damals von seinem direkten Vorgesetzten, einem sehr jungen und engagierten Major erzählt.
Vielen herzlichen Dank für dieses Buch!
Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.
H. K.
Vielen Dank für dieses hervorragende Werk, es reißt einen wirklich mit sich, und man kann einfach nicht mehr aufhören. Ich finde es sehr gut, dass endlich mal einer schildert, wie es wirklich ist/war und sein wird. Als ich damals selber im Kosovo war, herrschten dort zum Teil schon chaotische Verhältnisse, die mir hier zu Hause keiner geglaubt hat, aber was sich bei euch abgespielt hat, ist wirklich der Gipfel. Eigentlich nur schade, dass nicht mehr Kameraden den Mut besitzen diese Mißstände öffentlich zu machen!
Ich hoffe, dass es bald wieder was von dir zu lesen gibt, vielleicht ja sogar über deinen zweiten Einsatz in Afghanistan?!
Glück ab
S.H. .
Mit großer Betroffenheit habe ich euer Buch gelesen. Betroffen, weil sich seit meinem Einsatz `98 so wenig geändert hat.
Ich bin seinerzeit schon auf sehr ähnliche „Ärgernisse“ gestoßen und war dann ebenfalls ungeeignet für den Feldwebeldienst während InFü Studenten, deren Ausrüstung ich während der Prüfungen mitgeschleppt habe, empfohlen wurden. But anyhow …
C. L.
Ich war 2004 selbst für 5 Monate in AFG. Davon 2 Monate in Kabul und 3 Monate in Feyzabad. Deine Erfahrungen und Eindrücke decken sich in großen Teilen mit den meinen. In Kabul war es eigentlich noch heile Welt, aber in Feyzabad war es die Hölle. Dort waren wir die Huren des im Aufbau befindlichen PRT (Provincial Reconstruction Team). Ich habe dort viele der von Dir beschriebenen Gutmenschen kennen und hassen gelernt. Wenn man sogar als Dienstgrad ständig Steine in den Weg gelegt bekommt und Belehrungen über sich ergehen lassen muß, ist das bezeichnend für die Unwissenheit der Führung im Bezug auf die Sicherheitslage in AFG.
Hier zeigten sich ebenfalls große Lücken im Evakuierungskonzept der Firma. Es wurde einem ständig Sicherheit vorgegaukelt. Und das Entsetzen seitens der Führung war um so größer, wenn es Raketen regnete oder Roadsitebombs detonierten. “Wie konnte denn das passieren?” Wenn man dann den Mund aufmacht, wird man zum Schweigen befohlen.
(Verfasser ist dem Verlag bekannt).
“Völlig aus dem Häuschen” – vor Freude über Mut, Wahrheit, inneren Kampf und Geschildertes! Die Politik und die Behörden-”Führung” sind in Deutschland “auf einem absteigenden Ast”, von daher sind Äußerungen wie von der BW-Spitze oder dem Verteidigungsministerium eher als Blabla zu werten; leider trifft es die “Behörden-Mitarbeiter” dann um so mehr – kenn ich zur Genüge! Aber dem erst recht zum Trotz – weiter so! Und einen zweiten Teil auch noch, bitte!
Es ist so toll geschrieben, dass ich mitgefühlt, mitgelacht, mitgeschwitzt und mitgeschimpft habe (einige wenige Situationen kenn ich ansatzweise auch, obwohl nicht als Soldat – bis 04 fast zehnjährige “Fronterfahrung” an der “Neiße-Linie”).
Und mein Fazit: das Buch steht auf einen der “Ersten” Plätze in meinem Bücherregal (von einigen Hundert – Büchern, nicht Regalen)!
Mit besten Grüßen
Ha-Jo-Be.
Erstmal mein aufrichtigen Respekt für dieses Buch. So ein schwieriges Thema so klasse in Schrift zu setzen, ist ein riesen Lob wert. Durch die Art und Weise, wie es geschrieben wurde, können sich auch Nichtbeteiligte in dieses fesselnde Geschehen hinein-ersetzen.Und dadurch zum Teil nachvollziehen, was tatsächlich im Einsatz geht.
Wahrscheinlich müssen wirklich erst noch mehr Tote heimgeflogen werden, damit die Führung irgendwann versteht, was sie falsch macht. Man sollte seine Prioritäten schon dahingehend setzen, dass die Stiefel geputzt sind, dass Fahrzeuge in ihrem Zustand bleiben und was ganz wichtig ist: Egal welche Situation entsteht, deeskalierend wirken.
Habe mich auch gefreut, dass Du die Personalpolitik angeschnitten hast. Nur Ja-Sager im Team macht natürlich vieles einfacher. Leider haben viele Kameraden unter dieser Politik zu leiden. Über kurz oder lang werden wahrscheinlich alle die Rechnung tragen.
Glück Ab!!!
C. S.
In mehreren Nächten habe ich Ihr Buch gelesen. Ihr Werk ist authentisch. Als OTL.d.R. kenne ich die Bundeswehr in vielen Facetten. M.E.sollte auf dem Cover ” TOP Secret” nicht erscheinen.
Alle Soldaten, die in den Einsatz gehen, sollten dieses Buch lesen.
Beste Grüsse
W. Sch.
Ich hab dein (euer) Buch mit sehr viel Aufmerksamkeit gelesen, eher verschlungen. Deine Erfahrungen waren wirklich sehr aufschlussreich, gerade die Sachen mit dem “jungen deutschen ISAF-Soldaten” aus dem Kinderheim bzw. den verstoßenen Frauen geben einem schon ganz schön zu denken. Aber wie heißt es doch: “andere Länder – andere Sitten”.
Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass zurzeit eine ganz schöne Schmutzkampagne gegen euch unter den Soldaten läuft. Unter anderem gab es einen Brief vom Bundesverteidigungsministerium an alle Soldaten, wobei man aufgefordert wurde nichts aus dem Buch zu glauben und sich gegenüber der Presse nicht äußern soll.
Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass dir nur Steine in den Weg gelegt werden, wenn du in dieser “Feierabendarmee” vorankommen willst. Abschließend wollt ich euch noch viel Glück wünschen und hoffe natürlich, dass es eine Fortsetzung gibt.
K. J.
Habe Ihr Buch mit großem Interesse gelesen. Es gab mir viele Einblicke in das aktuelle Geschehen der Bundeswehr. Leider ist Ihr persönlicher Einsatz nur ein Tropfen auf den sog. heißen Stein, wenn auf der anderen Seite Vorgesetzte wie der schneidige Reserve Oberst oder der schikanöse Hauptmann Fiebig die Moral der Truppe untergraben. Aber diese Kommissköpfe werden nicht zu verhindern sein. Auch ist es m.E. fatal, wenn das Verhältnis Indianer zu Häuptlingen so eklatant wie von Ihnen beschrieben ist, dies ist sehr beschämend für den Bundeswehr-Einsatz in dieser Gegend. Noch dazu, dass sich Offiziere nach einem Monat Einsatz im Warehouse Tapferkeitsabzeichen für die weitere Karriere abholen können.
Doch m.E. lohnt sich politisch der gesamte Einsatz nicht, solange sich die amerikanischen und englischen Truppen wie die Axt im Walde aufführen. Die gesamten Truppen sind Besatzer in den Augen der Afghanen und sollen nur eine amerikanische bzw. westliche Präsidenten Marionette an der Macht halten. Sicher fiel auch Massoud dieser Clique zum Opfer.
Rauschgift und Burka gibt es mehr denn je, Gelder für Schulbildung von Mädchen, Krankenhäuser und sonstige allgemein notwendige soziale Einrichtungen versickern in der endlosen Weite Afghanistans. Wichtig ist nur die Sicherung von Transportwegen für Gas und Öl aus den nördlich angrenzenden von der ehemaligen Sowjetunion abtrünnigen Staaten. Nur diese Aufgaben werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Co-Autor weiterhin alles Gute.
W.W.
Erst einmal muss ich Ihnen ein riesen Kompliment machen, das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen! Es war eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe – und ich lese sehr viel, im Schnitt ca. fünf Bücher im Monat.Ich habe selber im Moment einen Angehörigen im Afghanistaneinsatz und war zum einen zutiefst erschüttert über Ihre Berichte, wie schlecht ausgerüstet die Bundeswehr zum Teil in ihre Einsätze geht. Zum anderen war ich aber auch tief berührt über die vielen Passagen, in denen Sie den Kontakt zur Bevölkerung, den Zustand in Afghanistan und die Kameradschaft zwischen Ihnen und Ihren Kameraden geschildert haben.Sie haben mit diesem Buch ein erstklassiges “Werk” abgeliefert und ich hoffe für Sie, dass Sie noch lange in den Bestsellerlisten vertreten sein werden. Ich habe jede Seite Ihres Buches in vollen Zügen genossen und mich teilweise gefühlt, als wäre ich selbst nach Kabul versetzt worden. Teilweise stand ich in Gedanken neben Ihnen, so realistisch sind Ihre Erzählungen bei mir angekommen. Wirklich ein großes Kompliment!Beehren Sie uns doch mit einer Fortsetzung Ihres Buches, vielleicht gibt es noch ein paar Geschichten, die Sie uns noch nicht erzählt haben. Ich wäre auf jeden Fall sehr gespannt darauf und würde mich sehr freuen, noch einmal etwas von Ihnen zu hören.
Tanja.
Ich habe heute die letzten Seiten von Ihrem Buch gelesen und muss sagen: ich hab es sicher nicht das letzte mal gelesen. Wirklich beeindruckend geschrieben von der ersten bis zu letzten Seite. Sicher musste ich an der ein oder anderen Stelle auch schmunzeln, aber dennoch war ich doch wirklich erstaunt, wie schön die Medien die Situation in den Krisengebieten teilweise reden. Ich denke, wirklich sehr viele Außenstehende unterschätzen die Gefahr, in die sich die Soldaten da begeben und haben keine Vorstellung, dass jeder einzelne Soldat sein Leben für ein halbwegs friedliches Leben der Menschen in den betroffenen Krisengebieten aufs Spiel setzt. Und genau deshalb fand ich es sehr spannend und vor allem wichtig, auch mal die andere Seite kennenzulernen.
Hut ab vor so viel Mut und nochmal ein großes Kompliment an dieses wirklich gelungene Buch – wirklich empfehlenswert!
Martina Kolbatz.
Ich schreibe zum ersten Mal in meinem Leben an Autoren, weil mich Ihr Buch einfach in vielerlei Hinsicht beeindruckt und gefesselt, aber auch überrascht und enttäuscht hat, was die Personalführung, die Personalauswahl und den Personaleinsatz in der Bundeswehr sowie die Einsatzvor- und -nachbereitung und die Einsatzausrüstung der Soldaten der Bundeswehr gerade in äußerst schwierigen und bisher nicht vergleichbaren Auslandseinsätzen betrifft.
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Buch, das vielleicht hier und da dazu beiträgt, daß offenbar dringende Reformen der inneren Führung, der Deregulierung und Festlegung bestimmter materieller Standards in der Bundeswehr in Angriff genommen werden.
Als ehemaliger Chef einer großen kriminalpolizeilichen Spezialdienststelle kenne ich sehr gut die Mentalität von Spezialisten und Spezialeinheiten und weiß, wie sie geführt und behandelt werden müssen, dazu gehört natürlich auch die notwendige fachliche und soziale Kompetenz ihrer Führer. Umso erschreckender war es für mich, als ich lesen mußte, was für „komische“ und offenbar für solche Lagen und Auftragssituationen völlig ungeeignete Offiziere bis zum Generalsrang nach Afghanistan geschickt worden sind, auch wenn diese hoffentlich nur Ausnahmen bildeten.
Für Ihr m.E. wirklich sehr gelungenes, spannendes und sehr informatives Buch, in dem Sie auch viel von sich preisgaben, sage ich Ihnen herzlichen Dank.
Herbert Wittneben.
Ich möchte mich mit meiner Kritik an Ihrem Buch “Endstation Kabul” vorsichtig ausdrücken, um bei Ihnen nicht die offensichtlichen reflexartigen Vorurteile gegen Offiziere aufleben zu lassen. Doch zunächst gratuliere ich Ihnen neidlos zu Ihrem Erfolg mit dem Buch – auch wenn ich selbigen, gemessen an der Qualität des Inhaltes, für nicht gerechtfertigt halte. Ich stehe Ihnen jedoch zu, dass es Ihre persönliche Sichtweise und Wertung des von Ihnen Erlebten ist, wogegen zunächst nicht viel zu sagen ist. Ich möchte auch nicht behaupten, dass Sie maßlos übertrieben hätten – ich halte Ihr Buch eher für nichtssagend und langweilig. Der Untertitel “Top Secret” ist nun wirklich maßlos übertrieben und Sie berichten nicht Dinge, die nicht schon vorher ausgiebig in der Öffentlichkeit durchgekaut worden waren. Sie haben lediglich versucht die ohnehin grausam langweilige Routine des Einsatzalltages mit einigen Erlebnissen und Geschichten aufzupeppen, um daraus Kapital zu schlagen. Auch das ist legitim und es ist ja jedem freigestellt Ihr Buch zu kaufen oder nicht.
Das Einzige, was mich allerdings wirklich stört ist, dass Sie nun als selbsterkorener “Afghanistan und ISAF-Spezialist” durch die Lande tingeln, ohne die wahren Hintergründe der Problematik durchdrungen zu haben. Ihre Schilderungen erinnern mich genau an den Typus Soldat, den wir für derartige Einsätze besser zu Hause lassen sollten. Sie gefallen sich in der Rolle der verkannten “Kampfsau mit Flugschein und Herz” aber treten selber mit absoluter Unkenntnis der afghanischen Kultur mit deutschem Anspruchsdenken und Dünkel auf. Sie haben damit weder dem Land, noch der ISAF-Mission einen großen Dienst geleistet, sondern strapazieren weiter alte Denkschemen, die über fünf Jahre nach Ihrem Einsatz längst nicht mehr aktuell sind. Auch hier kann man Ihnen kaum einen Vorwurf machen, sondern kann sich nur kopfschüttelnd an die Menschen wenden, die offensichtlich auch noch Eintritt für Ihre Lesungen zahlen. Mich wundert nur, dass sich das BMVg überhaupt zu Ihrem Buch geäußert hat. Da kann man eben sehen, wie erfolgreich die “Information-Kampagne” des Verlages war.
Dass der Beitrag Deutschlands und hier insbesonders der Einsatz der Bundeswehr an vielen Stellen unzweckmäßig oder verbesserungswürdig ist, steht für mich außer Frage. Sie haben jedoch weder in Ihrem Buch, noch auf Ihrer Homepage Antworten gesucht, geschweige denn gefunden.
Ich vertrete mit meiner Meinung keine offizielle Linie des BMVgs, sondern schreibe in eigener Sache aber auch das, was viele andere fachkundige Soldaten denken, die ebenfalls über ausreichend Einsatzerfahrung verfügen. Ich selber war 2005 sechs Monate in Kabul eingesetzt, habe dort und im Umland viel gesehen und erlebt und behaupte, mir daher ein entsprechendes Urteil erlauben zu können.
Ich bin gespannt, ob ich meinen Beitrag auf Ihrer Homepage als Leserecho wiederfinden werde – hier würde sich der wahre Journalist beweisen!
Klaus Wolf
.
Sie erwähnen im Anhang Ihres Buches den Dingo der Bundeswehr als “minensicheres Radfahrzeug”. Sie meinen Schützenminen, nicht wahr? Eine Panzermine würde ihn wohl in Stücke reißen. Als Journalist habe ich die Bemühungen der Industrie verfolgt, den Marder gegen Panzerminen sicher zu machen. Ein enormer Aufwand! Beim Dingo wäre das nach meiner
Einschätzung aussichtslos.
Gutes Buch, was Sie geschrieben haben.
Peter Thomsen, Hamburg
Ich ging durch unseren Kompanieblock, vorbei am “Schwarzen Brett”. Da fiel mein Blick auf die Informationstafel und mir stach die Mitteilung des BMVg (Bundesverteidigungsministerium), die dort relativ neu hing, ins Auge. Nach kurzem Drüberfliegen war mir klar, worums dabei ging: “Endstation-Kabul” und um irgendeinen StUffz, der da seine Erlebnisse zu Papier gebracht hatte. Im Vorfeld hatte ich über die Presse schon viel über euer Buch gehört, es aber nicht gelesen. Diese Mitteilung des BMVg machte mich aber hellhörig und ich beschloss, mir unbedingt dieses Buch zuzulegen. Wie ich im Fazit sagen kann, war dies nicht die schlechteste Entscheidung!
Da ich aufgrund meiner Erfahrung eine eigene Meinung zum Thema Afghanistan habe, las ich euer Buch mit besonderem Interesse und fand mich nach 2 Tagen auf der letzten Seite wieder. Während dieser 2 Tage hatte ich desöfteren das Gefühl, meine “natürliche Umgebung” zu verlassen und mich wieder “mittendrin” zu befinden in diesem Land zwischen atemberaubender Schönheit und menschlicher Brutalität. In diesem Zwiespalt zwischen einem vorher klar definierten Auftrag und der harten hilfslosen Realität. Afghanistan hat seine eigenen Gesetze und diese sind oft, sehr oft anders als die des menschlichen Verstandes. Das gilt für außerhalb und auch besonders innerhalb der Lager!
Besondere Anerkennung finde ich für den Schritt, dass endlich der Erste den Stein angestoßen hat und seine Erfahrungen und Eindrücke in so einem Buch verfasst hat, von denen es bestimmt Hunderte geben könnte, wenn da nicht persönliche Widerstände oder berufliche Zukunftspläne entgegenstehen würden, seine auch kritischen Erlebnisse zu veröffentlichen. Auch mir sind die im Buch beschriebenen Mißstände bekannt und während meiner Einsätze mehrfach aufgefallen, sei es die “Monkey-Show” oder die Fahrten in ungepanzerten Fahrzeugen, womit ich nicht die tragisch geendeten Busfahrten vom Camp zum KIA meine, sondern auch ungepanzerte BAT´s (2to gl) oder die Wölfe.
Die teilweise realitätsfernen und für einen militärisch halbwegs verständigen Soldaten absurd erscheinenden Evakuierungsrouten aus X (Standort im Norden Afghanistans) waren für mich damals bei meinem ersten Afghanistanaufenthalt erschreckend. Sehr gut gefiel mir, dass jemand endlich mal die “beruhigenden” Evakuierungsrouten beschrieben hat, denn für jemand der im Lager mit den dürftigen Informationen gefüttert wird, scheint die Lage anders als für jemanden, der die Evakuierungsstrecke von X nach Z (zwei Standorte im Norden) kennt.
Aber auch die kleinen soldatentypischen Schilderungen eines Lebens, wenn auch nur für 3-6 Monate, in diesem unwirklichen Land tragen zum besseren Verständnis innerhalb der Bevölkerung bei. Nach meinem ersten Einsatz war ich auch voller Emotionen und Eindrücke, die ich teilen wollte, aber ich fühlte mich oft unverstanden und die Frage nach dem “Wie wars?” kam mir vor wie eine Höflichkeitsfloskel ohne Interesse auf die Antwort. Diese “Wie war es?”-Frage sehe ich heute auch mit anderen Augen und ich beantworte sie auch nur gegenüber Menschen, zu denen ich ein anderes Verhältnis habe als gegenüber “Außenstehenden”.
Abschließend möchte ich mich bei Euch bedanken für dieses Buch, das schon lange überfällig war.
(Verfasser dem Verlag bekannt)
Mit großem Interesse habe ich ihr Buch in kürzester Zeit gelesen und war überrascht, wie unvorbereitet und “naiv” die Bundeswehr in solch einen Einsatz gegangen ist. Meine Tochter ist seit einigen Jahren dabei und war auch im Kosovo. Sie bestätigt mir so vieles, was Sie in Ihrem Buch schreiben. Leider hat sich nicht viel geändert in den Jahren und auch im Kosovo klappt heute immer noch nicht alles. Die Ausrüstung ist immer noch nicht die Beste. Andere Nationen, die da unten stationiert waren und sind, haben bessere Unterkünfte, sind besser ausgebildet und ausgerüstet. Es ist verdammt traurig für wie viel Unsinn unsere Regierung Gelder verschwendet, die mit Sicherheit besser angelegt wären, wenn unserer Bundeswehr diese Gelder zur Verfügung ständen. Meine Tochter stimmt ihnen in allen Punkten zu. Es hat sich nicht besonders viel geändert. Ich unterstütze meine Tochter und halte es für richtig, dass unsere Soldaten auch in solchen Krisenregionen ihren Dienst tun. Allerdings kann man nur hoffen, dass es da Vorgesetzte gibt, die genug Erfahrung haben und wissen, wohin sie ihre Soldaten schicken. ( vor allen Dingen auch mit einer vernünftigen Ausrüstung). Sie haben schon Recht, wenn man sagt, die Bundeswehr sieht es nicht gern wenn, Ihr Buch gelesen wird von den BW-Angehörigen und es wird auch vieles bestritten. Allerdings wird Ihr Buch fleißig von allen Dienstgraden gelesen und auch an andere weitergereicht und Sie bekommen, für das was Sie geschrieben haben, viel Zustimmung.
K.P.
Ich schreibe Ihnen, um zu sagen, wie sehr ich von dem Buch gefesselt war. Ich war 4 Jahre und 11 Monate Zeitsoldat und in dieser Zeit im Kosovo. Durch das Lesen Ihres Buches wurden mir nun etliche Dinge wieder ins Gedächtnis zurück gerufen, die ich damals genauso erlebte. Es fängt bei der Lagersicherung an, die in den Anfangswochen ohne Beobachtungsposten stattfand und nur durch eine Wache am Haupttor gesichert wurde. Im hinteren Teil des Feldlagers wurde Wache in Form eines Transportpanzers Fuchs mit 4 Mann Besatzung gestellt. Auch bei uns wurde Priorität beim Schuhputz gesetzt, der natürlich nach ein paar Schritten wieder ruiniert war. Ich kann sehr viele Parallelen finden. Auch Ihre Angst nach der Rückkehr oder besser gesagt dieses Gefühl des nicht dazu Gehörens kenne ich gut. Aber zu guter letzt kann ich sagen, dass der Einsatz eine Erfahrung war, die ich irgendwie nicht missen möchte und kann für mich sogar sagen, dass er eigentlich Spaß gemacht hat. Natürlich gab es auch Ärgernisse, die wir über uns ergehen lassen mussten. Zum Beispiel hat der Spieß immer auf uns eingehackt. Aber von unserem Kompaniechef haben wir viel Rückendeckung erhalten. Wie dem auch sei. „Endstation Kabul“ ist ein interessantes und faszinierendes Buch zugleich. Ich habe es gerne gelesen und konnte auch hin und wieder lachen. Würde es einen zweiten Teil geben, so würde ich ihn ebenfalls lesen.
H.S.
Herzlichen Glückwunsch für Ihr wunderbares Buch, das Sie -zum Glück- geschrieben haben! Ich habe 3 Tage dafür gebraucht, denn ich las in den Freistunden, auf dem Schulweg, in der Pause und in der Nacht. Mein Name ist übrigens Leon Schömig, 12 Jahre alt und ich besuche die 7. Klasse des Mozart-Schönborn Gymnasiums.Sie haben in ihrem wunderbaren Buch nicht nur die blanke Wahrheit berichtet, sondern auch nicht den Helden gespielt. (Bristol-Weste fällt auf ihren “Allerwertesten” usw.) Außerdem haben Sie es sehhhhr fesselnd und mit einer Spur Sarkasmus geschrieben.Ich möchte mich nochmals dafür bedanken, dass Sie dieses fantastische Buch auf den Markt gebracht haben. Meine Eltern meinten, dass ich wahrscheinlich der jüngste Leser in Deutschland bin – denken Sie genauso?
Leon Vor einiger Zeit wurde ich über durch eine Fernseh-Reportage auf ihr Buch aufmerksam. Als ich dann das Bedürfnis hatte “mal wieder ein gutes Buch zu lesen” wurde ich erneut auf ihr Werk aufmerksam. Und ich bereue es nicht im Geringsten, dass ich mich entschlossen habe es zu kaufen… Vielmehr habe ich innerhalb kürzester Zeit ihren sehr spannenden und aufwühlenden Erfahrungsbericht gelesen und muss sagen, dass ich schockiert über das Verhalten unserer Regierung und das der Bundeswehr bin. Sicherlich werden ihnen diese Sätze so oder zumindest ähnlich bekannt vorkommen. Es ist meiner Meinung nach einfach ein großes “Spiel” um Politik, Macht und der “richtigen” Außendarstellung. Und das wiederum ist verdammt enttäuschend respektive macht mich sauer…Aus meiner aktiven Laufzeit bei der Bundeswehr habe ich “ähnliche” Erfahrungen mit Vorgesetzten gemacht. Scheinbar meinen einige der Herren (andere wiederum habe ich als äußerst kompetente Vorgesetzte schätzen gelernt), dass der Status Offizier ihn gleich zu einem Übermenschen macht. Die strotzen nur so vor Arroganz und selbstherrlicher Art und Weise. Letztendlich sitzen wir aber alle im selben Boot und sollten gemeinsam versuchen, das Beste aus den jeweiligen Situationen zu machen. Von einigen ehemaligen Kameraden aus anderen Teilstreitkräften habe ich besonders häufig zu hören bekommen, dass gerade der “menschliche Aspekt” beim Heer sehr gerne vernachlässigt wird…
D.A. Als ich dieses Buch im Geschäft erblickte, schaute ich kurz herein. Ich beschloss es zu kaufen. Die Entscheidung dies zu tun war richtig.Traurig ist das, was in diesem Buch geschrieben ist, Zustand und Ausrüstung der Truppe in Afghanistan. Schon zu meiner Zeit bei der Bundeswehr (1986-1992) gab es diese Probleme. Weiterhin gab es auch zu meiner Zeit diese Art von Offizieren, die nur an ihr Vorankommen dachten, aber nicht an das Wohl der Truppe. Diese sterben wohl nie aus.
Peter Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Buch. Ich als Nichtleseratte war sehr begeistert! Außerdem war ich selber 1 Jahr lang in Kabul im Rahmen der polizeilichen Aufbauhilfe tätig. Ich fühlte mich in Kabul beim lesen immer wieder zurecht. Die Umstände, die in Kabul beschrieben wurden, stimmten sehr genau überein und es wurde realistisch beschrieben. Da ich bei meiner Tätigkeit sehr viel unterwegs war, kannte ich Kabul recht genau. Auch hatte ich viel Kontakt zu den dort lebenden Menschen und deren Gebräuchen. Das Buch hatte ich sehr schnell gelesen und konnte viele Vergleiche mit meiner Zeit ziehen. Manchmal dachte ich, ich wäre in diesem Buch. Vielen Dank für die sehr, sehr gute gelungene Lektüre. Vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung Teil 2… ?
Ralf Richter Erstmal muss ich sagen, dass es lobenswert ist, dass Ihr beide so etwas macht. Ich denke, tausende Soldatinnen und Soldaten denken genauso wie Ihr beiden, haben aber nicht den Mut oder den Arsch in der Hose, so einen Schritt zu wagen. Schade, dass die Regierung das alles schlecht macht und sooo hart kritisiert, aber die Wahrheit tut bekanntlich sehr weh. Also lasst Euch nicht unterkriegen und macht weiter so. Ihr seid klasse!
Thomas Blumhagen
Mit großem Interesse habe ich Ihr Buch geradezu “verschlungen”. Das Buch beweist mir wieder einmal, daß man als interessierter Staatsbürger den zugänglichen Medien nicht alleine vertrauen darf. Eine gewisse Veränderung der Berichterstattung fällt mir allerdings auf: Die Begehrlichkeit der Nato unter lautstarker Führung der Amerikaner unsere Soldaten auch in den Süden Afghanistans zu schicken, wird mir vor dem Hintergrund Ihrer Schilderungen etwas klarer. Auf die Dauer wird sich die deutsche militärische Führung dem aber nicht verschließen können. Dann werden eben Einsätze mit einem anderen Etikett geflogen um dann am Bundestag vorbei zu agieren. Respekt vor Ihnen, daß Sie Ihre Pflicht so vorbildlich erfüllt haben; wenn auch die Frage bleibt: Wozu und für wen tun wir das eigentlich?Unsere Aufgabe könnte es sein, Staaten wie Afghanistan zu helfen, ihre Lebensbedingungen und ihre Bildung soweit zu verbessern, daß sie den Kopf frei bekommen, um sich mit ihrer Form der Demokratie zu beschäftigen. Dazu gehört auch eine entsprechende Haltung und die Bereitschaft der Politiker nicht für sich selbst, sondern für das Staatswesen sich einzusetzen. Wie weit wir von diesem Ideal noch entfernt sind, beweisen die täglichen Schlagzeilen zu unseren Politikern und Verantwortliche der Wirtschaft.“
Klaus Glück
Gratulation für den Erfolg und die Welle, die Ihr Buch ausgelöst hat, es hat mit Sicherheit einige Menschen zum Nachdenken angeregt – wie gewollt. In zwei Tagen habe ich es ausgelesen, ich kam einfach nicht mehr weg davon… Nun zu meiner Frage: Am Ende des Buches sind sie ja wieder in Afghanistan, ist ein weiteres Buch über diesen Einsatz geplant? Eventuell auch mit Berichten, die in Ihrem ersten Buch (noch) nicht veröffentlicht wurden?
A.S.
Mit “ENDSTATION KABUL”, haben Sie mir wirklich “wohl getan”. Geradezu Mut gemacht. Die Monkey-Shows, die dysfunktionale Bürokratie, die vorwiegende Haltung von Vorgesetzten und Politikern kenne ich gut. Und das Endergebnis? Offen! Ich arbeite nicht bei der Bundeswehr, sondern im staatlichen Schulsystem. Und ich arbeite an einem Buch darüber. Sie haben mir mit Ihrem Buch Mut gemacht, an meinem Buch weiter zu machen.
Mich überraschen Ihre Schilderungen über Ihren Einsatz in Afghanistan nicht. Ich denke, Sie haben eventuell das Eine oder Andere sogar weggelassen. Wie schön, dass Sie nicht schweigen! Das macht mir Mut und dafür danke ich Ihnen.
G.St.
Ich muss Ihn ein großes Lob aussprechen für dieses phantastische, informative, aber zum Teil auch erschreckende Buch. Ich bin kein großer Leser, der ein Buch in 2-3 Tagen durchgelesen hat. Normalerweise schaffe ich 10-15 Seiten am Tag, aber Ihr Buch hat mich sowas von fasziniert und mitgerissen, dass ich es in 3 Tagen ausgelesen hatte.Ich kann es einfach nicht fassen, dass den Menschen in Deutschland eine heile Welt vorgegaukelt wird, obwohl es in Afghanistan völlig anders hergeht. Ich war schockiert als ich Seite für Seite mehr darüber erfuhr, wie es in und um Kabul zur Sache ging, als ich gedacht hatte zu wissen. Zu Ihren Vorgesetzten im Camp Warehouse kann ich nur sagen “Hut ab”, dass Sie trotz der “Willkür” Ihren Stolz und den Blick fürs Wichtige nie aus den Augen verloren haben.
Danny W.
Schon lange nicht mehr hat mich ein Buch so sehr in den Bann gezogen hat wie „Endstation Kabul“. Obwohl ich nie in Afghanistan gewesen bin, kann ich fast alle Ihrer Schilderungen hautnah nachempfinden. Nach vier Jahren bei der Bundeswehr habe ich Anfang der 1980er als Kraftfahrer auf einem Flugplatz der britischen Royal Air Force angefangen. Ich habe erlebt, wie Soldaten auf die Falklandinseln mussten, habe erlebt, wie man sich um Familien und Frauen gekümmert hat. Daran habe ich sofort gedacht als ich die Schilderungen vom „ins schwarze Loch fallen“ nach Ihrer Rückkehr gelesen habe. Ich habe erlebt, wie der zweite Golfkrieg los ging, wie ganze Einheiten plötzlich in den Süden Europas und nach Kuwait verlegt worden. Und auch, wie die Bundeswehr sich aus dem Krieg „rausgehalten“ hat, wie die deutsche Bevölkerung verarscht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ich als Kraftfahrer bei der Luftfracht sowie als Crew driver für die Flugzeugbesatzungen zuständig. Aus dem Nichts tauchte ein deutscher Hauptmann auf, der morgens mit dem Fahrrad zum Dienst kam und abends wieder verschwand. Sehr ungewöhnlich, denn es war ein rein britischer Militärplatz. Und plötzlich wurden mobile „Luftverladestationen“ aufgebaut. Es wurden Ressourcen geschaffen, um wesentlich mehr Luftfracht umschlagen zu können. Diese Rampen wurden alle von Bundeswehrsoldaten aufgebaut, auch gab es plötzlich Gabelstapler und andere Fahrzeuge mit Y-Kennzeichen. Nachts kamen dann noch „Elefant“-Transporter und brachten britische Chieftain-Panzer. Das Ganze ging über viele Wochen und offiziell hat sich die Bundeswehr NICHT am Golfkrieg beteiligt.
Bundeswehr im Ausland – ich sage es offen und ehrlich: mich kotzt diese Diskussion an. Entweder mache ich irgendwo mit oder ich lasse es ganz. Wir sind in der NATO, also haben wir nicht nur die gleichen Rechte wie die anderen Nationen, sondern auch die gleichen Pflichten. Warum ist ein Bundeswehrsoldat im Kosovo oder Afghanistan mehr wert als ein Kamerad aus den Niederlanden, Dänemark oder anderen NATO Partnern? Oder gar von Nicht-NATO-Ländern wir Österreich. Ich kann nicht als Mitglied in einem Verein mitmachen ohne auch dahinter zustehen. Kann jemand bei der Feuerwehr sein, nur üben und an Feierlichkeiten teilnehmen, aber nie mitmachen wenn es brennt? Weil es ja gefährlich werden könnte und weil er gar nicht seine Frau um Erlaubnis gefragt hat. So vergleiche ich den Einsatz der Bundeswehr.
Man kann kein Zeit,- oder Berufssoldat sein ohne das Risiko zu haben, auch mal in gefährliche Situationen, auch im Ausland, zu geraten. Also sollte die Bundeswehr an allen Aktionen der NATO so teilnehmen, wie es der Rest auch macht. Hat nichts mit blinden Gehorsam gegenüber den USA zu tun.
Ich wünsche mir, dass die Bundeswehr endlich in der Lage sein wird, ihren Aufgaben nachzukommen und die Soldaten so unterstützt, wie sie es verdient haben. Aber wie sagte schon Martin Luther: I had a dream.
Hubert Kohnen I
Ich habe Ihr Buch begeistert gelesen, voller Wechselspiele meiner Gefühle.Mein Sohn ist Zeitsoldat und von den hiesigen verschönernden Darstellungen seines Dienstherren über die Harmlosigkeit eines Einsatzes in Afghanistan total überzeugt. Ihr Buch öffnet die Augen, ich habe mit meinem Sohn schon sehr viel über Ihre Darstellungen diskutiert, ich habe ihn überzeugt das Buch zu lesen und bin heute schon auf seine Gegendarstellungen aus Sicht der Bundeswehr gespannt. Andererseits ist für mich als Mutter der Gedanke, daß mein Sohn ganz heiß auf einen Einsatz in Afghanistan ist, fast unerträglich. Meine anfänglichen Ängste wurden nun mit Ihrem Buch teilweise noch verschärft, andererseits sind aber auch Fragen und Sorgen einer Mutter geklärt. Werden Sie ein weiteres Buch über Ihren Einsatz im Kundus schreiben?
A.E.
Noch nie habe ich ein Buch so schnell durchgelesen wie “Endstation Kabul”. Ich war entsetzt darüber, was unsere “Friedenstruppe” in Afghanistan für eine Aufgabe übernommen hat und sie trotzdem sehr gut erledigt. Noch mehr erstaunt mich, in welch dreister Art und Weise uns unsere Politiker belügen. Ich und auch ein Großteil der Bevölkerung mussten bislang glauben, dass unsere Soldatinnen und Soldaten “Urlaub” machen in Afghanistan. Ich hoffe doch, dass sehr bald Ihr zweites Buch kommt und Ihr zweiter Einsatz beschrieben wird.
Bernd Evers
Bin gerade mit deinem Buch fertig geworden und es hat mir super gefallen! Leider hatte ich es schon nach 3 Tagen durch…Ich war auch kurz bei der Bundeswehr (10 Monate Wehrdienst) und konnte mich somit ziemlich leicht in die Materie rein denken, wobei ich denke dass auch Leute ohne jegliche militärische Erfahrung das Buch leicht und gut verstanden haben. Ich hab größten Respekt vor Soldaten, die in den Auslandseinsatz gehen und die ganzen Risiken auf sich nehmen.
Speziell interessant fand ich die Schilderungen, wie viele Soldaten zum Verwalten vor Ort waren und wie viel wirklich „rausgingen“. Bürokratie = deutsche Spezialität? Ach, ich könnte mich aufregen. Da war das Tauschgeschäft mit den Amerikanern doch super: Plastikbesteck gegen 10 AK47. Genial!!!Nochmals Vielen Dank für das Buch und dass du den Mut hattest dieses Buch zu schreiben! Falls es ein 2tes gibt, ich kaufs.
Simon Haussmann
Respekt, meine Hochachtung, das Buch ist Klasse.Kann als ehemaliger Zugführer in einer Panzergrenadierkompanie nur zustimmen, was im Leserecho veröffentlicht wurde, habe auch dem nichts mehr beizutragen. Leider trifft es „den Nagel auf dem Kopf“. Hat denn die Bundeswehr in den letzten Jahren immer noch nichts dazu gelernt ?
C.W.
Von Ihrem Buch habe ich im Stern erfahren. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, habe das Buch dann aber sofort in 3 Tagen durchgelesen. Als ehemaliger Soldat kann ich die im Buch beschriebene Bürokratie, bei der Materialbeschaffung oder Lehrgangsanträgen absolut nachvollziehen. Das Buch ist auch sehr gut geschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Lagen hineinversetzen und den Gestank, die Angst und den Sand förmlich fühlen! Auch die Angst, die die Angehörigen und Freunde fühlen, kann ich nachempfinden, da mein bester Freund auch 2x in Afghanistan war und ein weiterer guter Freund auch in den Einsatz dahin geht. Machen Sie weiter so und vielleicht doch ein 2. Buch aus Ihrem Kunduz-Einsatz! Ich freue mich auf Ihren Besuch in Hamburg.
J.S.
Sorry fuer schlecht deutch aber habe trotzdem buch gelessen und muss ich sagen bravo.
Die apfel sind alle heil gebliben (mines fields) und der essel ist immer noch da ![]()
C.D., Legion Etrangere
Ganz herzlichen Dank für Ihr Buch, welches ich mit größter Spannung gelesen habe. Den militärischen Teil kann ich nicht beurteilen, aber die Stellen über Land und Leute haben “heimatliche” Gefühle geweckt. Ich lebte als 11- bis 16-Jährige in Kabul und ging dort in die Deutsche Schule. Auch wenn meine Gefühle eher zwiespältig sind – so gastfreundlich und liebenswert die Afghanen sind, so brutal und für uns unberechenbar können sie auch sein – hoffe ich doch, dass die Menschen nach 30 Jahren Krieg und Terror nun wieder zu einer Art Normalität werden zurückfinden können. Ihr Einsatz und derjenige der ISAF – aber auch der USA – geben ihnen jedenfalls die Chance dazu, davon bin ich überzeugt. Und dafür gebührt Ihnen großer Dank.
Monika
Ich hatte einen ganz besonderen Grund, Euer Buch “Endstation Kabul” zu kaufen. Ein sehr guter Freund ist seit Dezember 2007 in Afghanistan stationiert und ich hoffte, durch dieses Buch einen kleinen Einblick zu erlangen, wie sich ein deutscher ISAF-Soldat der Bundeswehr in der Zeit seines Einsatzes fühlt. Natürlich geht das nur ansatzweise – dies ist mir natürlich bewusst. Wie Sie am Ende Ihres Einsatzes selbst festgestellt haben, zergeht man als Angehöriger vor Sehnsucht und Furcht. Es ist nicht auszuhalten nach Nachrichten von einem erneuten Anschlag (wie zum Beispiel heute) ruhig zu bleiben, wenn das Telefon einfach nicht klingeln will, um Entwarnung zu geben…
Ich versuche ihm zuzuhören und beschäftige mich nun intensiv mit dem Thema Bundeswehr und dem Einsatz in Afghanistan, um ihm ein Gefühl zu geben, dass ich jeder Zeit zur Verfügung stehe, falls er über seine bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse sprechen möchte…ich denke mehr kann ich in diesem Moment nicht tun.
Hut ab, das Buch ich weltklasse – Spannend von der ersten Minute, regt zum Nachdenken an!! Ich weiß nun, was in das nächste Päckchen, welches ich nach Afghanistan schicke, eingepackt wird!!
S.
Zufällig bin ich auf Ihr Buch gestoßen und der Titel hat mich sofort > interessiert. Das Buch mußte ich haben und es hat mich gefesselt. Als politisch interessierter und engagierter Mensch fehlen mir jedoch in Ihrem tollen Buch ganz entscheidende Antworten bzw. Einschätzungen des “Insiders”: Ist nach Ihrer Ansicht der Einsatz der Bundeswehr (oder auch anderer Armeen) in Afganistan gerechtfertigt?Ist es wirklich humanitäre Hilfe die geleistet wird – oder ist es nur “Amtshilfe” für die Interessen der Amis? Können wir (westliche Nationen) Kriege der kulturellen Welten wirklich “gewinnen”?
Eins noch: Es ist erschreckend zu lesen, dass selbst in der Bundeswehr, wo man nicht mit Geld oder Arbeitsplätzen sondern mit Menschenleben “spielt”, die Unfähigen nach oben gelobt werden. Dies macht mir Angst.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Buch und ein gesundes und glückliches Leben. Reichtum besitzen wir in Deutschland ja (fast) alle.
S.B.
Mit Freude, Vergnügen aber auch voller Sorge habe ich Ihr kurzweiliges Buch gelesen, nachdem ich die Vorankündigung im Fernsehen gesehen hatte. Als Vorsitzende des Arbeitskreises Ausländer und Asyl betreuen wir auch afghanische Menschen, die hier um Asyl baten. Der in meinen Augen sehr sinnlose Einsatz von bis an die Zähne bewaffneten Kräften, der außerdem sehr viel kostet, auch Menschenleben, sollte lieber in Aufbauhilfe des Landes umgewandelt werden. Meiner Meinung nach hätte dies wesentlich mehr Erfolg. Und Ihr Buch liegt jetzt im “InCA” (Interkulturelles Café), wo auch eine kleine Bibliothek ist. Hier gebe ich sehr oft Bücher zum Weiterlesen ab.
Kornelia Metzing
Mit großem Interesse habe ich Ihren Insiderbericht gelesen. Seit 1975 bin ich Soldat und habe die Auslandseinsätze der Bundeswehr in unterschiedlichen Funktionen von Somalia bis 2004 erlebt. In Ihrem Buch sprechen Sie mir in vielem aus der Seele ! Dafür möchte ich Ihnen danken! Allerdings haben manche Darstellungen und Bewertungen den Touch des egozentischen Anspruchsdenkens. Dennoch: Ihre Darstellungen sind in der Gesamtheit nachvollziehbar und von tiefem Engagement und Überzeugungen geprägt. Auch das gibt es leider immer seltener!
Die deutsche Öffentlichkeit muss mehr und ungeschminkt informiert werden. Leider herrscht aber das von Politikern aller Coleur geprägte und forcierte „freundliche Desinteresse“ an den Auslandeinsätzen der Bundeswehr in der Bevölkerung vor. Die politische Führung ebenso wie die militärische hat es verstanden, die Einsätze der Bw als Friedenseinsätze im reinsten Sinne zu verkaufen. Ein fataler Fehler!
ABER: Seien Sie versichert, langsam -leider zu langsam – kommt auch Bewegung in diese Bewertung.
Realitätsfremde. „karrieregeile“, fachlich wie menschlich unfähige Vorgesetze habe ich leider, genau wie Sie, auch erleben müssen. Werte der inneren Führung scheinen in den Auslandseinsätzen auch neu interpretiert zu werden. Unsere übergroße Bw-Verwaltung entwickelt zunehmend, gerade in Einsätzen, ein Eigenleben. Vorschriften, die im normalen Friedensbetrieb vielleicht noch eine Berechtigung haben, sind unter Einsatzbedingungen aber oft einfach nur hinderlich.
Wenn sich dann, wie vor einigen Monaten geschehen, pensionierte Generale zusammentun um eine „Mängelliste“ auszubrüten, offenbart das doch den desolaten Ist-Zustand der Bw. Als diese Herren noch aktiv an Stellen saßen, wo sie Einfluss hätten nehmen können, haben Sie es offensichtlich aus lauter Opportunismus nicht auch nur im Ansatz getan. Solches Verhalten ekelt mich an!
Ich persönlich bedaure es, dass so engagierte Männer wie Sie keinen dauerhaften Platz in der Bundeswehr finden konnten.
M.E.
Habe gerade das Buch zugeschlagen. Habe es innerhalb von 2 Tagen wahrlich augesogen. So ein Buch fehlte schonlange, wo dem Bürger die ungeschminkte Wahrheit über die Dinge in Afghanistan gezeigt wird. Meiner Meinung nach sollte es viel mehr solcher Berichte geben. Ich würde mich über ein zweites Buch über ihren Zweiten Aufenthalt in Kundus freuen.Heiko Trinkner Zuerst einmal DANKE für dieses Buch. Ich muss sagen es wird Zeit, dass endlich mal jemand mit der Wahrheit rausrückt, was ISAF oder auch die anderen Einsätze der Bundeswehr angeht. Als ich ihr Buch gelesen habe, war ich bis um Schluss davon überzeugt dass Sie mindestens Oberfeldwebel sind. Aber als StUffz, wirklich Respekt.
Ich könnte noch viel mehr und länger schreiben aber um es kurz zu machen: Ich freue mich dass es endlich mal jemand geschafft hat den Soldaten aus der Seele zu reden. Hoffentlich werden möglichst viele “Zivilisten” dieses Buch lesen.
Sascha Böge
Als erstes möchte ich Ihnen sagen, welch hohe Achtung ich vor Ihnen habe, dass Sie so einfach über das erlebte reden können. Mein Freund hat ebenfalls einen Auslandseinsatz hinter sich. Nie konnte ich verstehen, warum er sehr selten und sehr wenig über das erlebte sprach. Und wenn, dann nur meist Sachen, die mehr schöngeredet als sonst etwas waren. Nach dem Buch kann ich es.
Ansich habe ich nur eine Bitte an Sie, nachdem mich das Buch so gefesselt und fasziniert hat, dass ich es mittlerweile zweimal gelesen habe: würden Sie noch ein zweites Schreiben??? Bitte!
Katrin
Ich habe es getan! Ich habe das Buch gekauft. 5 mal in der Hand gehabt, 5 mal wieder hingelegt. Und dann doch gekauft. Warum? Ich hatte meine Zweifel und eine innere Unruhe das Buch zu lesen. Ich habe es noch nicht gelesen, es liegt auf meinen Nachtschrank. Ich weiß, wenn ich es lese, kommt bei mir viel aus meinem Bosnien-Einsatz im Jahr 2006 hoch.
In der Vorausbildung sagte man uns, es ist alles ruhig, Bosnien ist befriedet. Lüge! Nach der ersten Woche lag die erste Sprengfalle vor dem Lager an der Straße, wo wir lang mußten. Nach 4 Wochen wurde wieder ein riesiges Waffenlager in den Bergen gefunden und gesprengt, von ca. 90 vermuteten Waffenlagern um Sarajevo. Unsere Soll-Stärke war 12 Mann, unsere Ist-Stärke war 9 Mann. Vollkommen unterbesetzt. Ein Löschfahrzeug hatte so viele Mängel, dass es nur mit 15 Km/H fahren durfte.
Nach 6 Wochen ist auf der Wache das erste Diensttelefon gegen die Wand geworfen worden, weil einer meiner Soldaten die erste schlechte Nachricht von zu Hause bekam. Seine Freundin ist durchgebrannt. Der Nächste bekam per SMS die Nachricht, dass sich seine Frau scheiden lässt. Ich habe viele Nächte mit den Soldaten verbracht, um sie zu beruhigen. Sie waren erst 20 und verließen sich auf ihre Familien zu Hause! Das waren nicht die einzigen Probleme. Mir half nur meine Lebenserfahrung, um die Soldaten einigermaßen durch ihren Einsatz zu helfen.
Von den 9 Mann sagten mir gleich an den ersten Tagen 6 Soldaten, dass sie noch nie einen Toten gesehen haben und bei Unfällen nicht in der Lage sein werden, diese zu bergen oder dass sie mir in irgendeiner Form helfen könnten.
Ich habe bis heute nicht viel zu Hause erzählt, wie oft ich dem Tod von der Schippe gesprungen bin. Bosnien ist ja ruhig! Ich mach erstmal eine Pause! Sonst kommt mir zu viel hoch.
Olaf
Ich habe euer Buch letzte Woche beim Stöbern in einer Buchhandlung gefunden und sofort gekauft. Da ich selbst im ISAF-Einsatz war, habe ich selbstverständlich dem Buch nicht widerstehen können und es auch am selben Tag komplett durchgelesen. Dies spricht für einen angemessenen Schreibstil und ein stets vorhandenes Gefühl von Verbundenheit.
Während des Lesens musste ich immer wieder feststellen, dass sich unsere Erfahrungen in einem gewissen Maße ähneln: Die Ausbildung für den Kosovo; das Gefühl ohne Waffen ins Land zu kommen; einen Stab zu haben der in seiner eigenen Welt, im Lager, lebt und von den Dingen die in der Realität passieren, draußen, keine Ahnung hat; die fehlende Fluchtmöglichkeit aus dem Kessel Kunduz und die tiefe Verbundenheit gegenüber “Lili Marleen”…
Besonders beeindruckt hat mich die ehrliche Art und Weise wie dieses Buch geschrieben wurde. Trotz all dieser Dinge die du Achim mitgemacht hast, liest man keine Überheblichkeit, weder aus noch zwischen den Zeilen, sondern eine nüchterne Schilderung der Lage im Einsatzland Afghanistan.Ich habe das Buch meiner Freundin gegeben, da ich der Meinung bin, dass dieses Buch ihr am ehesten zeigt, wie ich mich vorm Einsatz, während des Einsatzes und nach dem Einsatz gefühlt habe und wie der Einsatz mich geprägt hat.
Ich bin euch zutiefst dankbar für dieses Buch, da es mir aus den Herzen spricht!
C.G.
Großes Lob! Und alle Achtung! Habe das Buch mit großem Interesse gelesen und finde es gut, dass man als Außenstehender erfährt, wie es eigentlich bei Euren Einsätzen abläuft, unter welchen Bedingungen Ihr Euren Job erledigen müsst und es war lehrreich zu erfahren, wofür die ganzen Abkürzungen stehen. Muss sagen ich finde es sehr gut so offen zu schreiben. Spaß (Lied Biene Maja), körperliche und menschliche Grenzen, Traurigkeit (Abschied von Deiner Familie, den Holländern, das Kapitel war heftig) und dann Deutschland. Dieses Kapitel war für mich persönlich von großem Interesse. Ich hoffe, dass viele Menschen dieses Buch lesen und mal ein wenig aufwachen und um sich schauen, wie es woanders aussieht und sich nicht immer in Ihrer eigenen Welt vergraben. Wird es noch ein zweites Buch geben?
Bettina Lohbeck
Vor wenigen Minuten habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen, d.h. besser gesagt ich habe es regelrecht verschlungen. Da ich in meiner Vergangenheit für einen Zivilisten relativ viel mit der Bundeswehr zu tun hatte, war dieser Bericht für mich sehr wichtig zu lesen. Die Aussagen, die Sie in Ihrem Buch schildern, decken sich komplett mit denen, die ein mir bekannter Bundeswehrarzt mit Kabul-Erfahrung gemacht hat.
Weiterhin befürworte ich, dass solche Berichte über Mißstände innerhalb der Bundeswehr so veröffentlicht werden, da der Umgang mit Soldaten in der Gesellschaft und vor allem in der Politik mehr thematisiert werden sollte, damit die Soldaten im Einsatz sich nicht im Stich gelassen fühlen müssten.Ihr Buch war für mich ein hochinteressanter Bericht und ich hoffe, dass ich eine Lesung von Ihnen wahrnehmen kann.
Juri Alles I
ch weiß nicht wie ich Dir sagen kann, dass Dein Buch über Deinen Einsatz in Afghanistan für mich eines der Besten seit langem ist.
Es liegt mir fern, meine UN-Einsätze in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo mit Deinem in Afghanistan auch nur annähernd zu vergleichen. Doch wirst Du mir sicherlich zustimmen, dass es für einen Leser weit intensiver ist, wenn er selbst solche Erfahrungen machen konnte. Das ging sogar soweit, dass ich mich in so manchen Träumen auf Streife mit Dir befand.
Du kennst auch noch das Gefühl, wenn Du lange aus einer Auslandsverwendung zurück bist; nach ein Paar Monaten wirst Du wieder hippelig, schaust Nachrichten der Krisenherde, informierst Dich dienstlich intern (aber so, dass es Dein Chef nicht mitbekommt) und im Internet. Dann stolperst Du im Buchladen über einen Buchtitel mit Bild, wo Du eine Landschaft mit teilzerstörten Häusern und im Vordergrund einen versifften Soldaten siehst, die Ärmel hochgerollt, verschwitzt, die Pfoten schmutzig… Dann wird Dir bewußt, dass Du wieder raus mußt. Weg von Dingen, die Dir manchmal sinnlos, unnütz und künstlich vorkommen. Von Kollegen und Vorgesetzten, die Dir als Blinde die Farben erklären wollen. Du hast aber Angst davor, wieder in die gleiche Mission zu gehen, weil sich die Welt ja während Deiner Resozialisierungszeit weitergedreht hat.
Tja, zurück zu dem Foto des Buch-Covers; mit diesem versifften deutschen Soldaten darauf… Die Bundesrepublik Deutschland möchte ja einen Ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat, dazu prostituiert sie sich und wird in den unmöglichsten Ländern, nicht nur militärisch, sondern auch polizeilich aktiv. Du weißt, dass die deutsche Polizei bereits afghanische Kollegen in KABUL ausbildet. Ich werde mich auf eine Verwendung dort bewerben, “Mitschuld” daran wirst Du haben, aber wie gesagt, ich weiß ja nicht, wie ich Dir das alles sagen kann…
Ein Beamter der Bundespolizei
Normalerweise bin ich bei Insider-Berichten vorsichtig – aber bei eurem Buch hab ich zugegriffen und es nicht bereut! Sachlich informativ und packend, mehr kann man sich von einem Buch zu so einem Thema nicht erwarten und genau das habt Ihr in meinen Augen erreicht.Ich würde auch noch gerne eine Fortsetzung von Kunduz lesen ![]()
Mario
Vielen Dank für dieses Buch, das mich von Anfang bis zum Ende fesselte. Als Nichtbücherwurm kann ich Ihnen versichern, dass ich nicht aufhören konnte mit dem Lesen. Ich fühle mich jetzt viel besser informiert über die Zustände in Kabul und die Abläufe bei Bundeswehr.
Karlheinz Schmidt
Nach einem Artikel und einem Interview in der “Jungen Freiheit” hat mich der Grundtenor und die Aussage Eures Buches nicht mehr wirklich überrascht. Eher hat es mich verwundert, daß BW-Angehörige, auch nur zum Spaß, bei Afghanistan an Urlaub denken. Ich dachte immer, daß eigentlich jeder weiß, was da zwischen den Zeilen in unseren Zeitungen steht. So war jedenfalls in meiner Zeit in der DDR so. Dass die große Masse dieses Landes den Medienmatsch so glaubt, wie er uns präsentiert wird, ist das eigentlich Schockierende und der Skandal für mich.Letztendlich gehörst aber wahrscheinlich auch Du, Achim, zu den Schönfärbern. Dein Buch bewegt sich immer noch in den Grenzen des Ertrag- und Kalkulierbaren. Damit schreckst Du keinen wirklich ab. Vor allem nicht die, die dort gebraucht werden – das allerdings ist auch gut so.Dein Buch ist eine gute Informationsgrundlage für parlamentarische Entscheidungsträger – ich jedenfalls glaube Dir (Euch) jedes Wort. Wer es gelesen hat, kann die Notwendigkeiten eigentlich nicht mehr ignorieren. Danke und mehr davon!
Kay K.
Kürzlich habe ich das von Ihnen geschriebene Buch “Endstation Kabul” gelesen und war beeindruckt von der Offenheit und Prägnanz Ihrer Schilderungen.Das Buch ist rundum gelungen, vermittelt es doch in der lebendigen Sprache eines Soldaten wahrhaftige und plastische Eindrücke vom Alltag der Bundeswehr in Afghanistan sowie vom Land selber. Auch die weltfremden und teils peinlichen Allüren einer im Grunde in vielen Bereichen immer noch nicht “erwachsenen” Friedensarmee (Bürokratie, schlechte Ausrüstung, fehlende Rückendeckung aus Politik und BMVg usw.) wurden von Ihnen treffend wiedergegeben.
Als wohltuend habe ich indes empfunden, daß Sie auch im Urteil über Vorgesetzte stets Fairness in der Darstellung bewahrten, obgleich Ihnen in der jeweils konkreten Situation sicherlich Anderes durch den Kopf gegangen ist. Alles in allem: Sehr lesenswert, ich werde das Buch allen Interessierten zur Lektüre empfehlen.
M.K.